bux

Lust auf Börsenhandel, aber zu ängstlich? Mit der niederländischen App Bux können Nutzer Spielgeld investieren – und sehen, wie erfolgreich sie am Markt wären.

Jeder Nutzer startet mit 1.000 Einheiten der Fantasiewährung funBUX. Damit können wie beim realen Aktienhandel Anteile börsennotierter Firmen gekauft werden. Mit den Schwankungen am Markt steigt oder sinkt dann das Spielgeld-Konto. In sogenannten BUXbattles können sich Freunde miteinander messen, austauschen können sich Nutzer über einen Chat. Zusätzlich bietet die App kurze Beiträge zu aktuellen Finanznachrichten. Innerhalb eines Jahres konnten so nach Angaben des Startups 220.000 Nutzer vom Aktienhandel per Smartphone überzeugt werden.

Anzeige
Fühlt sich ein Nutzer sicher genug, kann er über die Plattform auch Aktien mit echtem Geld handeln. Für eine Transaktion muss er eine Gebühr von mindestens 25 Cent an Bux zahlen. Um das Risiko in der App zu minimieren, sind Nutzer verpflichtet, ihre Investitionen zu streuen, wenn Sie mehr als 500 Euro auf ihrem Konto haben. Nutzer können dann nur maximal die Hälfte des Geldes in ein einziges Unternehmen investieren.

Bisher war die App nur in den Niederlanden und Großbritannien verfügbar. Jetzt können sich auch Deutsche am Börsenspektakel per Bux-App beteiligen. Die Anwendung ist für iOS, Apple Watch und Android konzipiert.

Gegründet wurde Bux im September 2014 von Nick Bortot, Egbert Pronk, Robbert Bos und Joost van de Wijgerd in Amsterdam. CEO Bortot ist zudem Mitgründer der BinckBank, dem größten Online-Discount-Broker in den Niederlanden. Bortots aktuelles Startup Bux wird von Orange Growth Capital und Initial Capital finanziert.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Social-Trading-App TopTrade. Das Unternehmen konnte kürzlich Comdirect als Partner gewinnen. Über die TopTrade-App können Nutzer erfahrenen Tradern folgen und Wertpapiere kaufen.

Bild: Bux