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Die Cisco-Manager Tom Yoritaka (3. von rechts) und Martin Bittner (2. von rechts) erläutern auf dem Pioneers-Festival die Entscheidung, in Wien eine Dependance zu eröffnen

Ciscos „Entrepreneurs in Residence“ kommt nach Wien

Der US-Technologieriese Cisco bringt seinen 2013 gestarteten Accelerator nach Europa: Das konzerneigene Entrepreneurs-in-Residence-Programm eröffnet dafür einen Standort in Wien.

Zum Auftakt des Pioneers Festival in der österreichischen Hauptstadt verkündeten die Cisco-Manager Tom Yoritaka und Martin Bittner am Mittwoch die ersten sechs Teilnehmer, die aus 350 Bewerbern ausgewählt wurden. Sie bekommen ab Januar 2015 in einem sechsmonatigen Programm Zugriff auf Software, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, Coworking-Arbeitsplätze und strategische Investments von Cisco.

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Gegenüber dem Magazin Informilo erläutert Hilton Romanski, Corporate-Development-Chef bei Cisco, die Entscheidung für Zentraleuropa als Standort: Hier gebe es Top-Ingenieure, allerdings sei das Business-Know-how ausbaufähig. „Der Markt ist voller talentierter Wissenschaftler und Mathematiker, die aus einem Weltklasse-Ausbildungssystem kommen und die richtig innovative Sachen erfinden – aber man muss sie richtig präsentieren und in den Markt treiben. Aber ich würde lieber dieses Problem lösen, als etwas zu vermarkten, das letztlich jeder relativ schnell nachbilden kann.“

Für sein Accelerator-Programm sucht Cisco Startups aus den Bereichen Internet of Things (IoT), Sicherheit, Big Data, Analytics und Smart Cities. Diese sechs sind beim ersten europäischen Durchgang 2015 dabei:

Bild: Gründerszene