CloudControl-Gründer Tobias Wilken, Philipp Strube und Thomas Ruland (v.l.)

Die CloudControl-Gründer Tobias Wilken, Philipp Strube und Thomas Ruland (v.l.)

CloudControl: Von 500 auf 1.000 Kunden

Immer häufiger übernehmen große US-Firmen kleinere Wettbewerber aus der ganzen Welt. Diesmal ist es andersherum: Das Berliner Startup CloudControl hat für einen unbekannten Preis DotCloud, die Platform-as-a-Service-Sparte (PaaS) des amerikanischen Wettbewerbers Docker, übernommen.

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CloudControl stellt Webentwicklern eine Plattform zur Verfügung, über die sie schnell Webseiten und Anwendungen entwickeln können. Philipp Strube, der das Unternehmen 2009 gemeinsam mit Tobias Wilken und Thomas Ruland startete, hat große Pläne: „Die Mitgründer von CloudControl und ich hatten immer die Vision, ein global agierendes Technologie-Unternehmen aufzubauen. Das ist ein Ansatz, der unserer Meinung nach trotz der starken Wirtschaft rar gesät ist.“

Mit etwa 500 Kunden ist DotCloud fast genauso groß wie CloudControl: „Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns“, sagte Strube der Wirtschaftswoche. „Wir können unser Geschäft mit einem Schlag verdoppeln – und verfügen jetzt über eine große US-Niederlassung.“

CloudControl, das von Creathor Venture und der IBB unterstützt wird, machte im vergangenen Jahr 1,45 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt derzeit rund 20 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter bleibt auch nach Übernahme gleich: Alle DotCloud-Beschäftigten bleiben bei Docker.

Bild: CloudControl