Der neue Clusterhaus-Coworking-Space in Budapest auf 1.500 Quadratmetern

Clusterhaus in Köln, Wien, Bratislava und Budapest

Das Clusterhaus eröffnet ein neues Coworking Space in Ungarn. Bislang konnten Startups das Angebot des Kölner Unternehmens in drei europäischen Städten nutzen. Nach Köln, Wien und Bratislava nimmt nun Ende Juli das vierte Clusterhaus auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern in Budapest seinen Betrieb auf. Eigentümer und Hauptsponsor der Häuser ist der Wiener Immobilieninvestor Immofinanz.

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Im Clusterhaus arbeiten Gründer aus der digitalen Branche gemeinsam mit weiteren Jungunternehmern in den eigenen Räumlichkeiten unter einem Dach. Im Gegensatz zum klassischen Coworking bezieht jeder Mieter im Clusterhaus sein eigenes Büro. Die räumliche Nähe zu anderen Startups und Investoren soll den Wissensaustausch fördern und Kooperationen möglich machen. Nach Angaben der Betreiber fungiert Clusterhaus deshalb als sogenannter Proworking Space, in dem sich Netzwerkeffekte mit der Privatsphäre des eigenen Büros verbinden sollen. Das Clusterhaus wirbt dabei mit kompletten Büropaketen und kurzfristigen und flexiblen Verträgen.

Schwierige Lage für Betahaus in Köln und Hamburg

Alps-Venture-Gründer Dirk van Quaquebeke und Contilla-Gründer René Kühn initiierten das Clusterhaus-Projekt im Sommer 2012. Die Betreiber verstehen ihr Angebot als Ergänzung zum Coworking-Konzept, auf dem auch das Geschäftsmodell des Betahauses basiert.

Wegen zu geringer Nutzerzahlen musste zuletzt das Kölner Betahaus im April 2013 schließen. Das Hamburger Haus meldete im Juni 2013 Insolvenz an und konnte nur durch umfassende Sanierungsmaßnahmen gerettet werden.

Bild: Clusterhaus