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Einer der Satelliten von Planet Labs

In Kooperation mit CNN präsentiert Gründerszene im Zwei-Wochen-Takt die neueste Folge der Wissenschafts- und Technologie-Sendung Make, Create, Innovate von CNN International.

Ein Startup aus dem US-amerikanischen San Francisco hat sich viel vorgenommen: Planet Labs will jeden Zentimeter der Erde kartographieren. Dazu schickt das Team um Physiker und Mitgründer Chris Boshuizen selbst entworfene und hergestellte Satelliten ins Weltall. Die von der Erde geschossenen Bilder werden dann zur Auswertung an die Station am Boden gesendet, so Boshuizen.

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Mit den Bildern aus dem All will das Unternehmen die Veränderungen der Erdoberfläche aufzeichnen, so Boshuizen, der zuvor wie seine Mitgründer Robbie Schingler und William Marschall für die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA gearbeitet hat. Planet Labs‘ Kunden kämen unter anderem aus der Landwirtschaft, dem Bergbau oder auch der Finanzbranche, erzählt Boshuizen, der auch CTO des Unternehmens ist.

Bei Planet Labs heißen die Satelliten Tauben und wenn sie ins All transportiert werden, sprechen die Mitarbeiter von einer Taubenschar, die in den Himmel entlassen wird. Im Militär würden die Satelliten oft nach Bösewichten benannt, so Boshuizen. Dies wolle man bei Planet Labs nicht.

Die Reisen ins All bergen auch Risiken: Bei einer Raketenexplosion im vergangenen Jahr verlor das US-Startup 26 Satelliten. Trotz des Rückschlags plant das Team, bis 2016 rund 100 Satelliten im Weltall zu installieren.

Make, Create, Innovate könnt Ihr jeden zweiten Donnerstag innerhalb von CNN Internationals Wirtschaftssendung Quest Means Business (ab 22.00 Uhr) sehen.

Bild: CNN