companisto

Die Macher der Crowdfunding-Plattform Companisto

Companisto nun europaweit aktiv

Die Berliner Crowdfunding-Plattform Companisto (www.companisto.com) bedient nun Startups und Investoren aus Gesamt-Europa. Seit Companistos Launch im Juni 2012 haben laut Unternehmensangaben über 14.000 Investoren, Companisten genannt, über 4,6 Millionen Euro in Jungunternehmen investiert. Der Companisto-Gründer Tamo Zwinge gab im Interview mit Gründerszenes Schwestermagazin VentureVillage Einblicke in die Unternehmensgeschichte und die aktuelle Europa-Expansion. Das komplette Interview gibt es hier.

Update vom 10. April 2014: Companisto zieht bezüglich der Europa-Expansion weiter an und startet ihr erstes Auslands-Office in Zürich. Laut Companisto-Angaben stellen die Schweizer bereits jetzt die drittgrößte Investorengruppe der Plattform. Zudem wächst auch das Team um Patricia Handl und Klaus Abele. „Bekanntermassen gilt die Schweiz als eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt; darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren aber auch die Schweizer Gründerszene stark entwickelt und schon viele erfolgreiche Startups hervorgebracht. Die Entscheidung für Zürich als Standort unseres ersten internationalen Offices war daher ein logischer Schritt“, erläutert Zwinge.

Warum habt ihr Companistos europäische Plattform gelauncht?

Anzeige
Als wir Companisto im Juni 2012 gestartet hatten, war die gesamte Plattform auf deutsch. Wir erwarteten entsprechend, dass die Investoren aus Deutschland kommen würden und zu einem gewissen Teil auch aus der Schweiz und Östereich. Es war allerdings spannend zu beobachten, dass wir Investoren aus 32 Ländern ansprachen. Es war für uns einfach der nächste logische Schritt, die Webseite auf englisch zu launchen.

Warum?

Wir haben nicht 20 bis 30 Deals gleichzeitig, sondern nur zwei bis vier mit der größtmöglichen Qualität. Aus über 1.000 Anfragen seit Launch haben wir uns für 25 entschieden. Und wenn es darum geht, das beste Startup auszusuchen, dann kann der Fokus nicht nur auf Deutschland liegen. Man muss sich überall in Europa umschauen.

Wer werden eure neuen Hauptwettbewerber im europäischen Crowdfunding-Markt sein?

Natürlich gibt es auch andere englischsprachige Crowdfunding-Webseiten. Aber es existiert bisher keine richtige europaweite Plattform. Obwohl unsere Webseite einsprachig war, hatten wir bereits die größte gesamteuropäische Plattform.

Woher werdet ihr mit der neuen Webseite die meiste Aufmerksamkeit bekommen?

Es wird sehr spannend werden, zu beobachten, aus welchen Ländern unsere Investoren kommen werden. Wir sehen, dass Crowdfunding auf Anteils-Basis ein Trendthema in vielen Ländern ist – nicht nur in Europa. Sie könnten von überall kommen.

Bild: Companisto; Original-Artikel vom 10. März 2014