Wie Unternehmen im Werbe-Dickicht zu Wort kommen

Blinkende Banner, volles Volumen: Wohin das Auge reicht, nichts als Werbung.

Konsumenten fühlen sich einer immer größeren Flut an Botschaften ausgesetzt – und reagieren direkt. Neben der Installation von Ad-Blockern setzen die meisten mittlerweile auch ihre inneren Scheuklappen auf, um diese Botschaften zu ignorieren.

Die Folge: Es wird für Unternehmen immer schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich, ihre Zielgruppen zu erreichen. Um das trotzdem zu schaffen, setzen viele auf ein bewährtes Pferd: Und das heißt Content Marketing. Dabei sprechen Unternehmen User mit informativen, beratenden, emotionalen oder unterhaltenden Inhalten an – mit dem Ziel, sie als Kunden zu gewinnen. Und das mit Erfolg: Durch Content Marketing konnten mehr als 72 % der amerikanischen B2B-Unternehmen die Anzahl ihrer Leads erhöhen.  

Guter und passgenauer Content ist also der Schlüssel für eine große und loyale Kundenbasis – daher sollten Startups der Erstellung und Pflege von Inhalten einen großen Stellenwert einräumen.

Doch wenn sich Startups auf einer ersten erfolgreichen Content-Strategie ausruhen, kommt bei Kunden schnell Langeweile auf. Gründer müssen sich also immer wieder mit neuen Trends auseinandersetzen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch wer volles Tempo fährt, sollte sich unbedingt auch vor den eigenen Fehltritten schützen – am besten mit einer Berufshaftpflichtversicherung.

Welche Themen werden 2017 den Ton im Content Marketing angeben?

5 Content Marketing Trends, die kein Unternehmen verpassen sollte

1. Virtual Reality

Jeder sechste Deutsche besitzt bereits ein VR-Headset, oder plant, eins zu kaufen. Immer günstiger werdende VR-Technologien lassen diese Gruppe stetig wachsen.

Gründer sollten dieses Potenzial auf keinen Fall verstreichen lassen, denn VR macht Content erlebbar. Mit den Technologien lassen sich Emotionen der User wecken – und im besten Fall verbinden Kunden diese positiven Gefühle mit der jeweiligen Marke. Einige Unternehmen aus der Immobilienbranche machen es bereits vor: Hier können die User Bauvorhaben bequem von zuhause aus erkunden.

Mit dem Einsatz von VR können sich Content-Anbieter effektiv von der Konkurrenz absetzen, ihren Content aufs nächste Level bringen und sich eine technikaffine Kundenbasis sichern.

2. Personalisierung

Dank der Digitalisierung sitzen Kunden am längeren Hebel: Finden sie spezielle Inhalte nicht bei einem Unternehmen, ziehen sie zur Konkurrenz weiter – ohne weitere Probleme und ohne Ankündigung. Eine herbe Schlappe für Unternehmer. Deshalb müssen sie sicherstellen, dass ihre Inhalte relevant sind – und so den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden.

Was Kunden wirklich wollen, können Unternehmen herausfinden, indem sie intelligente Tools wie CRM-Systeme, Tracker und Marketing Automatisierung nutzen. Damit können sie ihren Content besser an die Bedürfnisse der Kunden anpassen und diese auf Dauer an sich binden.

3. Live Content

User sind es gewohnt, dass Inhalte für sie abrufbar sind, wann, wo und wie sie möchten. Dieser Trend geht jetzt noch weiter, und zwar hin zu Live-Sendungen. Der Vorteil? Unternehmen können direkt mit den Usern interagieren – und erzeugen damit ein Gefühl von Nähe. Egal ob Periscope, Facebook, Skype oder Instagram: Der Dialog in Echtzeit bietet Konsumenten einen echten Mehrwert, und verschafft Gründern damit einen großen Wettbewerbsvorteil in puncto Kundenbindung.  

4. Mobile

Guter Content hat nur dann den gewünschten Effekt, wenn er Konsumenten auch tatsächlich erreicht – da jeder zweite Deutsche mittlerweile ein Smartphone benutzt, sollte Content Marketing unbedingt stark auf mobile Geräte abzielen. Webcontent muss also responsive sein und sich dem jeweiligen Device automatisch anpassen. Weil viele Smartphone-Nutzer Inhalte zudem nur flüchtig anlesen, müssen sie so aufgearbeitet werden, dass sie die Aufmerksamkeit der Konsumenten leicht erzielen: So kurz wie möglich, mit vielen Zwischenüberschriften, Bildern und Videos.

5. Influencer Marketing

Das A und O in Sachen Content? Glaubwürdigkeit. Auf der einen Seite gilt es, Markenbotschaften in einer attraktiven Verpackung zu vermitteln – aber gleichzeitig keine Mogelpackung zu sein. Diesen Spagat zwischen Werbung und Authentizität schaffen Unternehmen, indem sie sich Influencer an Bord holen. Diese einflussreichen Trendsetter überzeugen mit ihrer großen Fanbase – und ihrem Wissen darüber, was dieser wichtig ist und wie man sie erreichen kann. Hier ist es allerdings immer essenziell, dass Influencer und Unternehmen zusammenpassen. Denn entscheidend für den Erfolg einer solchen Kollaboration ist neben lebhaftem Storytelling auch ein echtes inhaltliches Engagement des gewählten Influencers.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – die andere Seite der Content-Medaille

Obwohl der Erfolg eines Unternehmens auch von vernünftigem Content abhängt, schenken Gründer diesem Bereich oft zu wenig Beachtung – oder schätzen ihn als Selbstläufer ein. Zu Unrecht.

Denn genau hier lauern die Stolperfallen im Content-Marketing-Dschungel.


Der Spezialversicherer Hiscox schützt Unternehmen mit einer Berufshaftpflichtversicherung vor den unterschiedlichsten Schadensfällen – damit können Unternehmer auch ihre Content-Erstellung passgenau absichern.


Häufig bleibt Gründern von der Konzeption bis hin zur Umsetzung einer Content-Idee nicht viel Zeit. Dieser Druck führt oft zu Fehlern, die langfristige Folgen haben:

Alles rechtens?
Auf der Suche nach Bild- oder Videomaterial werden Marketing-Mitarbeiter oder Redakteure mit verschiedenen Regeln konfrontiert – doch welche gelten? So passiert es schnell, dass Bilder widerrechtlich genutzt werden und eine Abmahnung ins Haus flattert. Solche Rechtsverletzungen zählen zu den häufigsten Vergehen im digitalen Content-Bereich – und können Gründer mitunter ein paar Tausend Euro kosten.

Für kleine Unternehmen sind das mitunter existenzbedrohende Summen, die aber durch die All-Risk-Deckung der Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox übernommen werden. Außerdem können sich Unternehmer im Schadensfall von einem international renommierten Expertennetzwerk beraten lassen.

Ja-Sager sein? Keine gute Idee.
Gerade junge Startups trauen sich nicht, Nein zu Aufträgen oder Kunden zu sagen. Doch ein zu hoher Workload kann nicht nur schnell be-, sondern auch überlasten – und führt unter Umständen dazu, dass Deadlines verpasst werden und verärgerte Kunden Schadenersatz fordern.

Auch hier übernimmt Hiscox die Abwicklung von Schadenersatzansprüchen – sowohl von berechtigten als auch unberechtigten Forderungen.

Auf Nummer Sicher gehen mit Hiscox

Mit mehr als 20 Jahren Branchenerfahrung bietet der Versicherer Hiscox Gründern die Möglichkeit, sich, ihr Business und ihren Content maßgeschneidert abzusichern. Die Marketing-Berufshaftpflichtversicherung schützt Unternehmen vor Schadenersatzforderungen, Urheberrechtsverletzungen und weiteren branchenüblichen Gefahren.  

Warum Gründer unbedingt eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen sollten, welche Risiken diese absichert und was es noch zu beachten gibt, erfahren sie hier!

 

Artikelbild: Stephan Doetsch / Eyeem.com