Die Chefs von CleverShuttle: Slava Tschurilin, Bruno Ginnuth und Jan Hofmann (von links)

Die Chefs von CleverShuttle: Slava Tschurilin, Bruno Ginnuth und Jan Hofmann (von links)

Das Berliner Startup CleverShuttle bekommt Kapital vom Autobauer Daimler. Das gab das Shuttle-Startup, das Ridesharing mit Elektro-Autos in Deutschland anbietet, heute bekannt. Die genaue Höhe der Finanzierungsrunde ist nicht kommuniziert worden, es handelt sich jedoch um eine Minderheitsbeteiligung. Details wollte Daimler auf Nachfrage von NGIN Mobility nicht verraten.

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Der Konzern steigt über seine Tochterfirma EvoBus als strategischer Investor bei CleverShuttle ein, heißt es in einer Mitteilung. Demnach planen die beiden Unternehmen, die IT-Lösung für On-Demand-Transport, was CleverShuttle bereits seit einiger Zeit vertreiben möchte, auf den Markt zu bringen. Damit können Verkehrsbetriebe zum Beispiel ihre Busflotten managen. Noch in diesem Jahr soll ein Pilotprojekt starten.

Das Startup bietet seinen Fahrgästen die Möglichkeit, ihre Fahrt im Shuttle mit anderen zu teilen und dadurch Geld zu sparen. Bisher ist CleverShuttle in Leipzig, Berlin und München aktiv.

Die Finanzierung kommt nur wenige Monate nachdem die Altinvestoren Deutsche Bahn, die Familie von Peter Unger, der das Unternehmen Auto-Teile-Unger gründete, und einigen Business Angels bereits eine siebenstellige Summe investiert hatten.

CleverShuttle: Mit Millionen und neuem Plan – wie dieses Shuttle-Startup schneller wachsen will

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Bei CleverShuttle teilen sich Fahrgäste ein Taxi. Das Berliner Startup will sich mit frischem Geld und einem Plan B im Sharing-Markt behaupten.

Bild: CleverShuttle