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Bildungsreisen ins Valley sind kein Allheilmittel

Bereits gestern stellte Gründerszene die Geschichte von Stefan Groschupf und der Big-Data-Firma Datameer (www.datameer.com) vor. Im zweiten Teil des Interviews geht es nun auch um die deutsche Startup-Szene. Denn als Pendler zwischen Silicon Valley und Deutschland hat Groschupf beide großen „Ökosysteme“ im Blick und kommt deshalb zu einigen interessanten Beobachtungen.

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So sieht er den deutschen Hype, unbedingt einen technischen Mitgründer an Bord zu haben, durchaus kritisch – und nennt es gar „lächerlich“. Was viel eher im Mittelpunkt beim Aufbau eines Startups oder eines Produkts stehen sollte, erklärt der Datameer-Chef im Video.

Auch das als Allheilmittel für Innovationen angesehene Pilgertum deutscher Topmanager, Politiker und Startup-Delegationen ins Silicon Valley kommentiert Groschupf bissig. So sei das grundsätzlich eine gute Sache, aber vielen Firmen mangle es dann, wenn sie zurück seien, an den Willen das Gelernte zu transformieren und an deutsche Gegebenheiten anzupassen.

Foto: Sony Pictures