Das (gut gelaunte) People Team von Delivery Hero

Im Gespräch mit der Gründerszene Jobbörse erzählt Kathrin Pamp, Head of People, von der im Unternehmen gelebten „full of beans“-Mentalität, Praktikanten, die zu Managern wurden und nicht funktionierenden Aufzügen.

2014 habt ihr bereits über 170 Mio. US-Dollar in Finanzierungsrunden eingesammelt. Macht sich dieses Investment für den einzelnen Mitarbeiter bemerkbar?

Wir waren auch vorher schon ein Unternehmen, welches in die Mitarbeiter investiert und auch in die Kultur des Unternehmens – und dies nun noch besser weiter vorantreiben kann, sei es über Events, sei es über Weiterentwicklung oder die Räumlichkeiten. Wir investieren kontinuierlich in unsere Mitarbeiter, dies ist aber mehr eine Frage unserer Unternehmensphilosophie und weniger abhängig von konkreten Finanzierungsrunden.

Auf der Heureka-Konferenz Anfang Mai sprach Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg über die Wichtigkeit einer gesunden Firmenkultur. Wie sieht die bei euch aus?

Wir orientieren uns stark an unseren Unternehmenswerten, und zwar nicht nur in der Form, dass wir sie nett ausgedruckt an die Wand hängen, sondern dass wir sie vor allem auch leben. Was bei uns im Vordergrund steht, sind positive Herangehensweisen, Anderssein, Humor, Engagement. Im Englischen sagt man zu so einer Mentalität „full of beans“, die deutsche Übersetzung ist dann nicht mehr ganz so anschaulich, vielleicht „voller Tatendrang“. Das sind Persönlichkeitsmerkmale, durch die in der Gesamtheit der Mitarbeiter dann ein großartiger Team Spirit entsteht. Diesen Spirit spürt man nicht nur bei der der täglichen Arbeit, sondern z.B. auch in unseren idea labs, bei internen und externen Events, oder durch unsere „Happiness Officer“, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass jeder glücklich ist – was fast immer gelingt.

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Mitarbeiter kann man auch durch Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen glücklich machen, auch das sagte Östberg. Gibt es bei euch ein Beispiel für einen kometenhaften Aufstieg à la „Vom Praktikant zum Manager“?

Klar, einige! Im Customer-Care-Bereich zum Beispiel, wo nun Teams geleitet werden oder ehemalige Kundenbetreuer heute Trainer sind. Einige Mitarbeiter, die damals als Praktikant eingestiegen sind, sind heute Manager in international aufgestellten Bereichen. Und noch ein Beispiel: Eine unserer Mitarbeiterinnen war bis vor kurzem SEO Managerin für Großbritannien und Australien. Jetzt heißt ihre Position „UK Marketing Director“, sie hat ein ziemlich großes Team unter sich und verantwortet alle Marketingaktivitäten für unsere UK-Brand „hungryhouse“. Wichtig ist aber, dass wir vor allem möchten, dass sich alle Mitarbeiter einbringen, ganz egal welche Position sie haben, auch ohne Aufstieg – wir wollen Ideen hören, Projekte umsetzen und unsere Firma noch besser machen.

Ein Tag im Delivery-Hero-Büro – was passiert auf jeden Fall?

Mmh, es wird auf jeden Fall gelacht, auf jeden Fall über den Aufzug geschimpft, deswegen dann doch lieber die Treppe genommen und höchst wahrscheinlich ein neues Projekt in Angriff genommen.

Dass Englisch im Unternehmensalltag mittlerweile unverzichtbar geworden ist, ist bekannt. Wie wichtig sind dir Auslandserfahrungen bei Bewerbern?

Stimmt, Englisch ist auch bei uns unverzichtbar, wir haben schließlich Menschen aus 43 Nationen in unserem Hauptsitz in Berlin. Auslandsaufenthalte sind meiner persönlichen Meinung nach immer klasse und eine wertvolle Erfahrung. Wichtiger ist mir aber, dass die Bewerber offen sind, und sich gut in unsere sehr internationale Firma integrieren. So wie wir umgekehrt sicherstellen, dass neue Mitarbeiter aus dem Ausland herzlich aufgenommen werden und sich schnell wohl fühlen.

Ihr schreibt momentan einige Stellen aus. Wann macht dich ein Job-Kandidat richtig happy? Beschreibe doch mal das perfekte Bewerbungsgespräch.

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Ziemlich einfach: Brennen für die Stelle, brennen für Delivery Hero und gute Fragen! Fragen, die zeigen, dass die Leute mitdenken, hinterfragen und sich einbringen wollen. Idealerweise soll der Kandidat hungrig sein auf den Job. Schließlich lautet unser Slogan: „Dein Hunger. Unsere Mission.“ Um weltweit die Nr. 1 in unserer Branche zu werden, braucht man auch einen gewissen Hunger auf Erfolg. Wir suchen entsprechend nach Mitarbeitern, die sich mit Durchschnittlichkeit nicht zufrieden geben und dies auch schon in der Bewerbungsphase zeigen. „Think big“ ist angesagt. Dazu würden wir gerne spüren, dass der Kandidat die Branche und die entscheidenden Herausforderungen versteht. Wer den dynamischen Spirit unserer Firma mag, und diesen im Bewerbungsgespräch auch selbst vermittelt, hat schon viele Pluspunkte gesammelt.

Und zum Schluss mal Hand aufs Herz: Wie oft greifst du selbst zum Hörer, um dir heldenhaft Essen liefern zu lassen?

Zum Hörer eigentlich nie – sondern eher zur App oder zur Website. Und das ziemlich regelmäßig. Ich würde sagen, im Schnitt einmal pro Woche.

Vielen Dank für dieses Gespräch, Kathrin.

 

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Fotos: Delivery Hero