Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Wir brauchen eine 3. Gründergeneration“

Keine frühen Exits oder Aqui-Hires, zu wenig finanzieller Spielraum und fast keine Erfahrung mit IPOs: Deutsche Gründer sind zu schlecht ausgebildet, findet T-Venture-VC Thomas Grota.

Kritisch äußert sich Harry Stuckler auf Facebook: „Der Entrepreneur von dem der VC träumt macht schon so viel Netprofit, dass er den VC nicht mehr braucht. Was bietet der VC außer Kapital ? Das was die Juniors brauchen sicher nicht. Und warum nicht ? Weil die VC selbst Manager sind und keine Unternehmer. Finger weg vom VC und lieber mit einem Angel arbeiten, der selbst Unternehmen gebaut hat.“

Auch Dubdng widerspricht: „Ich sehe das anders. Meiner Meinung nach ist auch die VC-Kultur in Deutschland deutlich risikofeindlicher als in den Staaten. Man wettet nur auf sichere Wetten, Erstgründer die nicht mindestens einen MBA haben werden schonmal kritisch beäugt und generell ist es für Gründer einfach schwieriger an Kapital zu kommen und wenn dann sind die Summen bedeutend kleiner im weltweiten Vergleich. Hätte ein sturer Eigenbrötler wie Zuckerberg, noch dazu ohne Studienabschluss, in Deutschland 2004 vergleichbares Kapital einsammeln können? (…) Die VC-Landschaft ist mit dafür verantwortlich das wir weltweit eher für Copycat Startups also Safe-bets bekannt sind als für wirklich innovative Produkte die neue Wege gehen. Ich denke nicht dass das Hauptproblem ist, dass die Gründer zu wenig Ahnung von den VC-Prozessen haben, jeder der heute sehr erfolgreichen US Gründer sagt das er am Anfang in Bezug auf VC gar nicht wusste was er da eigentlich tat. Die Gründer sollten ihre Ressourcen darauf verwenden tolle Produkte zu entwickeln (…). Sie brauchen gute Berater ja, aber im Endeffekt fehlen hierzulande die innovativen Ideen und die Risikobereitschaft auf beiden Seiten.“

 

Germany’s Next Business Model

Die Höhle des Löwen

Der TV-Sender Vox bringt Startups vor die Kamera: Gründer sollen in der „Höhle der Löwen“ ihre Ideen pitchen – und dafür Millionenfinanzierungen bekommen.

Karlo Cook freut sich auf Facebook: „Hab mich schon gefragt, wann es SharkTank mal nach Deutschland schafft, sehr nett!“

In die Diskussion stimmt Tobias ElPunkt ein: „Die englischsprachigen Formate Dragons Den und Shark Tank erwiesen sich international als sehr erfolgreich – und das nicht nur für die Produzenten der Show… jedoch ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für diese Sendung auch der quantitative und qualitative Umfang der Investments und die Möglichkeiten bezüglich erreichbarem Absatzmarkt und Anzahl der potentiell erreichbaren Kunden. Ganz zu schweigen von der Qualität und Anzahl der gepitchten Ideen. Deutschland hat eben leider weder die 300-Millionen Einwohner, noch die internationale Reichweite, wenn es nicht gerade um hoch komplexe Technologiegüter oder Industriemaschinen geht. Wie auch immer – Ich würde der Sendung auf jeden Fall eine Chance geben!“

Ebenfalls auf Facebook scheibt David Holetzeck „Ich würde mich definitiv heulend vor die Kamera setzen und denen erzählen, dass ich ich alles geopfert habe für mein Projekt und jetzt kurz von dem Ruin stehe. Also sollte VOX mich ansprechen wollen. Ich bin bereit!“

The RydeMyPony Team fragt – nicht mit besonderem Ernst: „We don´t need the money, but it would be nice to see our Ponies on TV. Where do we sign up?“

Roberto Signore äußert sich kritisch: „Nur weil es etwas mit Medien zu tun hat, muss es nicht zwangsläufig medienwirksam im positiven Sinne sein. Bin mir nicht sicher, ob eine Teilnahme wirklich lohnend sein kann … vor allem, wenn ich mir bisherige Formate aus der Schmiede anschaue.“

 

Führt die Integration in Yelp zu Negativ-Verzerrung ehemaliger Qype-Profile?

thumbs-downDie Integration der Qype-Bewertungen in Yelp scheint die Nutzer-Ratings teils massiv zu verzerren. Absicht oder technische Panne?

Neumann zeigt sich ebenfalls unzufrieden:Wir sind als Geschäftsinhaber betroffen. Beschwerden bei Yelp waren erfolglos.Die Kriterien des sogannten Filters sind von Yelp selbst nicht manifestiert. Neue Bewertungen wurden unerklärbarer Weise in den Filter geschoben.“

Alf erzählt: „Bei unserem Unternehmen wurde 35 von 40 Beiträgen gefiltert (Yelp nennt es: „nicht empfohlene Beiträge“). Selbst als zahlender Premium Kunde (mit persönlichem Ansprechpartner der auch telefonisch erreichbar ist) hat man keine Chance irgend etwas zu ändern. (…) Der Filter wird auch nicht geändert habe ich aus erster Hand erfahren, er „lernt“ nur dazu – das heißt, wenn die ehemaligen Qyper ihr Profil in Yelp neu eröffnen, weitere Beiträge verfassen und die Yelp-Community „leben“ dann werden eventuell bisher verborgene Beiträge wieder aktiv. “

Einen Vergleich stellt  Marcellus an: „Ich habe Qype immer sehr gerne genutzt. Habe selber über 100 Bewertungen abgegeben. Qype war immer wunderbar um neues kennen zu lernen und hat einen vor so manchem (…) bewahrt. Aus meiner Sicht ist die Umstellung absolut unnötig gewesen. (…)  Eigentlich schade… Denn Qype hat Google hier doch stark die Stirn geboten, da auf Qype einfach wesentlich mehr Bewertungen hinterlegt waren.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?