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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Selbstbeweihräucherung und aufkeimender Zoff – so war die dritte Folge #DHDL

Frank_Thelen_Softstep_HeelsDen Zuschauer beschleicht beim dritten Auftritt der Löwen das Gefühl, schon alles gesehen zu haben. Wieder feiern sich die Investoren selbst. Ein Rückblick.

Sebastian Radau schreibt unter dem Artikel: „Ich habe gehofft, dass diese Sendung mehr den Gründergeist in Deutschland fördert und nicht ein DSDS-Abklatsch für Gründer wird. Ein bisschen Provokation für die Einschaltquote ist ja ok, aber nicht wenn es 120 Minuten lang so läuft. Die Sendung wäre wirklich gut, wenn die Juroren nicht wären.“

FR kommentiert: „Mich verwundert immer wieder, wie hoch die Jury ihren Mehrwert einschätzt. Ich würde annehmen, dass jeder der Investoren bereits genügend zu tun hat und nicht unbedingt die Zeit aufbringen kann/will, um ein kleines Startup dabei tatkräftig zu unterstützen, groß raus zu kommen.“

Auf Facebook schreibt Tanja Hummel: „Zuzusehen wie erfolgreiche Unternehmer ein Schnäppchen nach dem anderen machen und dabei junge Kämpfer, die mit Fleiß und Schweiß all ihr Geld in eine Idee stecken, binnen kürzester Zeit fertig machen – diese Sendung macht krank. Da kann man im Nachhinein nur froh sein, dass man sich gegen eine Anmeldung entschieden hat.“

Dagegen schreibt Sascha Kubak, ebenfalls auf Facebook: „Offengestanden ist das doch genau die reale Welt: Investoren haben eine komfortable Situation, da Gründer auf sie angewiesen sind. Sie haben Geld, was benötigt wird um die eigene Idee überhaupt umzusetzen. Denn Banken springen hier nicht ein.“

Tiffany Case meint ebenda: „Den besten Deal machen hier doch letztlich die Unternehmer mit einer guten Idee, die ohne Investoren-Deal rausgehen aber dafür die TV-Publicity mitnehmen. Danach kommen ja erst die richtigen Angebote. Wenn man als Firmengründer oder Erfinder von einem Unterhaltungsformat ernsthaft konkrete Unterstützung erwartet, wird man natürlich abgezockt.“

BCG Digital Ventures stellt Führungsspitze vor – und will Brücken schlagen

Ausbau bei BCG Digital Ventures: Die Boston Consulting Group will einen zweistelligen Millionenbetrag in ihre Tochterfirma investieren.

Hummer_B schreibt: „Ohjee, die Berater machen etwas Operatives. Das wird nicht gut gehen, ist so ein bisschen 2000 reloaded…“

Johan Q kommentiert unter dem Artikel: „Alles nicht sehr konkret. Insofern wird das wohl nicht zur Differenzierung reichen, sondern höchstens zum Mitmischen.“

Guest meint: „Warum BCG das macht? Um für High Potentials wieder attraktiv zu sein, um ins Gespräch zu kommen und bei Later Stage Startups mit Expertise aufwarten zu können. Und weil es einfach gutes Branding für BCGs angestaubtes Image ist. WHUler bei Rocket sind seit Jahren mehr im Startup-Business drin als alle anzugtragenden BCGler zusammen. Nichts gegen BCG und die genannten Köpfe, aber Investieren in diesem Feld braucht etwas mehr Substanz.“

Und auch Julia Derndinger meint: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Daimler übernimmt MyTaxi

Die Daimler-Tochter Moovel übernimmt das Hamburger Startup MyTaxi komplett. Die Taxivermittlungs-App wird eigenständig weitergeführt.

Rockbert Ha kommentiert auf  Facebook: „Ob das eine gute Idee ist, darf bezweifelt werden. MyTaxi vs. Uber – das ist wie Studivz vs. Facebook. Und am Ende war Studivz nix mehr wert.“

Boris Janek schreibt, ebenfalls auf Facebook: „Spannende Entwicklung – für die Automobilbranche und sicherlich für die deutsche Startup-Szene. Andererseits aber möglicherweise auch nicht gut für den Wettbewerb in der Taxi- oder Beförderungsbranche.“

Eren Gömlexiz meint dazu: „Die Strategie, die Daimler verfolgt, ist die Zukunft von Fahrzeugherstellern. Daimler wird die Sharing Economy nicht verschlafen.“

Steffen Natus schreibt unter dem Artikel: „Das hört sich nicht nach dem großen Exit an. Eher nach einer Gesichtswahrung durch Daimler.“

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Bilder: Vox; BCG; NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von zak mc