Haben schlussendlich doch keinen Deal bekommen: Mudar Mannah (l.) und Rocky Wüst von Happy Cheeze

Einer von Carsten Maschmeyers Söhnen sei Veganer und habe oftmals pflanzlichen Käse probiert, der ihm nicht schmeckte. Der Investor sah daher großes Potenzial in Happy Cheeze und bot dem Startup aus Cuxhaven gemeinsam mit Frank Thelen 500.000 Euro an. Anstatt der geforderten zehn Prozent wollten die Kapitalgeber dafür 30 Prozent am Unternehmen haben. Happy-Cheeze-Gründer Mudar Mannah und sein Co-Founder Rocky Wüst stimmten dem Deal zu. Wie NGIN Food von Happy Cheeze erfuhr, haben sich die Gründer und Investoren letztendlich aber gegen eine Beteiligung entschieden.

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„Das Team von Carsten und Frank war ein paar Tage später schon in Cuxhaven und habt sich die Produktion angeguckt“, erzählt der Gründer im Gespräch mit NGIN Food. Der vegane Käse von Happy Cheeze wird aus einer fermentierten Cashewmasse hergestellt, der mindestens eine Woche, aber höchstens vier Wochen reift. „Die traditionell handwerkliche, vergleichsweise teure Herstellung und der hohe Preispunkt erschweren allerdings die Skalierung“, sagt Mannah. „Aus diesem Grund ist der Deal letzten Endes nicht zustande gekommen.“

Maschmeyer, Thelen und Happy Cheeze hätten gemeinsam entschieden, dass das Investment aus strategischen Gründen keinen Sinn ergebe. Grund: Für ein schnelles Wachstum im Lebensmitteleinzelhandel seien die Produkte nicht geeignet. Der vegane Käsealternative passe vielmehr in den Fachhandel, sind sich die Löwen und das Startup einig. Der Gründer betont, dass er jedoch nicht über den geplatzten Deal verärgert ist: „Carsten und Frank haben uns mit ihrem Team dennoch kostenfrei beraten und unterstützt und wertvolle Kontakte hergestellt.“

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Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer