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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Mehr Gelächter als Geld – so war die siebte Folge #DHDL

Geld für Trucker-Toiletten und TrennungsTrips: Die fünf Löwen zeigten sich in der vorletzten Folge zwar nicht großzügiger, dafür aber immerhin besser gelaunt.

Unter dem Artikel kommentiert Recai: „Aus meiner Sicht waren alle Entscheidungen sehr gut nachvollziehbar. Im Detail hätte ich ein paar mehr Rückfragen gestellt, aber die abgelehnten Investments waren durchweg tatsächlich nicht interessant. Zu viele Ideen, die sich betriebswirtschaftlich nicht rechnen.“

Paul Weber schreibt: „Ich finde immer wieder diese eigenen Unternehmensbewertungen klasse. Da bewertet sich eine Frau mit Hundedeckenmanufaktur mit 200.000 Euro, der Nächste meint fünf Prozent für 150.000 euro abgeben zu wollen, freut sich dann aber wie ein Schneekönig bei 27 Prozent für 150.000 Euro…“

Auf Facebook fragt Gus Tav: „Was sucht Frau Wischhusen eigentlich in der Show, wenn die Dame bisher noch keinerlei Investment getätigt hat und ihr ein „Über-Den-Tellerrand-Blick“ fehlt?“

Roman Allenstein meint dazu, ebenfalls auf Facebook: „Lencke Wischhusen hatte in CrispyWallet investiert. Aber ich gebe dir recht – sie ist echt oft raus, ohne sich konstruktiv am Pitch zu beteiligen.“

„Man sollte Leute und ihre Firmen nicht wie Lottoscheine behandeln“

Deutsche Gründer sind Angsthasen, Investoren Lotto-Spieler und Rocket nur ein Globalisierungsunternehmen: Star-Investor Peter Thiel zu Besuch in seiner Heimat.

Unter dem Artikel schreibt Gast: „Wahre Worte. Gerade in der Berliner Gründerszene wollen alle Angels überall investieren, aber häufig nur kleine Beträge.“

Anders sieht das Naitsabes Reschif. Auf Facebook kommentiert er: „Immer diese typisch amerikanische Großkotzigkeit, die uns allen zeigen soll, wie’s geht. Was uns in Deutschland vielmehr fehlt, ist Mut und Selbstbewusstsein, uns endlich einmal auf unsere ureigenen Stärken zu besinnen, anstatt ständig zu den USA zu schielen und zu glauben, dass alles was von dort kommt, besser ist. Wir haben hierzulande Werte, von denen die Amerikaner nur träumen können: Bildung, soziale Solidarität, Umweltbewusstsein – und eben keine Gewinnmaximierung allerorten, um jeden Preis.“

Und Matthias Mueller schreibt, ebenfalls auf Facebook: „Die deutschen Investoren sind nicht risikoscheu, sie machen nur alles falsch.“

„Versicherungsvermittler haben sich ihr Grab quasi selbst geschaufelt“

safe Die App Safe will eine One-Stop-Lösung für den Versicherungsbereich sein – was bei vielen Vertretern übel aufstößt. Gründer Christian Wiens im Gründerszene-Interview.

Yusuf schreibt unter dem Artikel: „Soso, das Uber für die Versicherungsbranche wollen sie sein. Eine Nummer kleiner gings nicht? Was ich da sehe, ist eine App, die ein paar Vertragsdaten verwaltet. Inwiefern soll das irgendwie eine Gefahr für die Branche sein?“

Ähnlich sieht das Marvin: „Interessant, aber zu kurz gedacht. Durch eine App, die mir das Verwalten meiner Verträge vereinfacht, mache ich nicht im Entferntesten einen qualifizierten Versicherungsvertreter Konkurrenz.“

Auf Facebook kommentiert Bernd Plitt: „Naja, bevor 300.000 Vermittler ihre Jobs verlieren, müssen die Endkunden diesen Service auch erst einmal annehmen. Bin mir nicht sicher, ob jeder seine Versicherungsunterlagen in der Cloud haben möchte.“

Und Holger He-Man schreibt, ebenfalls bei Facebook: „Ob weniger oder mehr Vertreter spielt keine Rolle. Es soll mehr Qualität und mehr gerechtfertigtes Vertrauen in die Branche. Ob eine App das schafft, ist fraglich. Aber wenn die digitale Konkurrenz ein Ansporn für Berater ist, sich immer weiter zu verbessern und auch neue Wege und mehr Digitalisierung zuzulassen, dann ist es gut.“

Bilder von oben nach unten: Vox; Hannah Loeffler/Gründerszene; Safe