Tattoomed

Jenny Fischer und Janusz Hermann

Rund 15 Millionen Deutsche sind tätowiert. Eine Zielgruppe, die für ein Startup groß genug sein sollte – zumal Tattoos kein billiges Hobby sind. Damit das neu gestochene Bildchen auch gut verheilt, bietet das Startup Tattoomed eine spezielle Pflegereihe aus Crèmes, Sonnenschutz und Waschlotionen an.

Entwickelt haben die Produkte Janusz Hermann und Jenny Fischer, die selbst viele Jahre in einem Tattoo-Studio gearbeitet haben. Da sie mit den herkömmlichen Produkten nicht zufrieden waren, machten sie sich daran, selbst eine Pflegereihe zu produzieren. Tattoomed soll vegan sein, dank des Wirkstoffs Dexpanthenol die Haut geschmeidig machen und die Zellbildung an der Wunde unterstützen. Außerdem soll der Juckreiz nach dem Auftragen gemildert werden. Nach Unternehmensangaben handelt es sich bei dem Produkt um „das erste ganzheitliches Pflegekonzept“ für eingefärbte Haut. Allerdings ist der Markt durch andere Tattoo-Crème-Herrsteller schon gut besetzt. 

Zu kaufen gibt es Tattoomed bereits seit 2013. Um ihr Startup zu skalieren, erhoffen sich die beiden Gründer bei der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ ein Investment von 300.000 Euro für zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile.

Bild: Tattoomed