Gefragtesten Artikel 2010, beliebte Artikel 2010

Zum Ende des Jahres kommen die Fazits und Bilanzierungen, zum Beginn die Rekord-Zusammenfassungen und Ausblicke – so nicht anders bei Gründerszene. Google Analytics sei Dank, hat sich die Redaktion einmal die Mühe gemacht und die beliebtesten Artikel des letzten Jahres zusammengestellt, wobei überraschend viele Friedhoffotos zutage kamen…

Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Jahr für das Gründerszene-Team: Die Anzahl der Absolute-Unique-Visitors hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, während sich Visits und Pageviews sogar verdreifacht haben. Für diese Treue der Leser ein herzliches Dankeschön! Und natürlich sei auch dem Gründerszene-Team für seine fleißige Arbeit gedankt – you rock!

Es waren die relevanten News, die krassen Neuigkeiten, die 2010 dominierten. Leider auch die Offline-Gänge und die Massenentlassungen des letzten Jahres. Doch es wurde auch viel gelacht, wobei es vor allem die 10-Anzeichen-Reihe war, die Leser zu Gründerszene lockte. Das sind sie also, die meistgelesenen Artikel 2010:

Die meistgelesenen Artikel 2010

1) Fünf deutsche Internet-Unternehmen, die es 2015 nicht mehr geben wird…?

Swoopo, Xing, StudiVZ, Brands4Friends, Jamba, Fox MobileEs war zugegebenermaßen spitz formuliert und inhaltlich spekulativ – dennoch ergaben sich im August heiße Diskussionen, als Gründerszene fragte, welche größeren deutschen Internet-Unternehmen es in fünf Jahren vielleicht schon nicht mehr geben wird. Welche Web-StartUps werden bis 2015 aufgegeben, verkauft oder in ihren Inhalten nachhaltig verändert?

Für Gründerszene war klar: Swoopo (www.swoopo.de) dürfte Probleme mit seinem Geschäftsmodell bekommen, StudiVZ (www.studivz.net) könnte von seinem mangelndem Innovationsgrad eingeholt werden, Xing (www.xing.com) hat es mit überlegener internationaler Konkurrenz zu tun, Brands4Friends (www.brands4friends.de) trifft auf einen begrenzten Markt und Jamba a.k.a. Fox Mobile (www.jamba.de) weist ein eher mangelhaftes Geschäftsmodell auf. Sollte Gründerszene Recht behalten? Und was dachten die Leser?

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2) Massenentlassungen bei Groupon CityDeal – Müssen 25% in Deutschland gehen?

Groupon CityDeal, MassenentlassungenEs war einer der unternehmerischen Höhepunkte des letzten Jahres: Für eine nicht genannte Summe übernimmt US-Vorbild Groupon die Liveshopping-Seite CityDeal und firmiert fortan unter Groupon CityDeal (www.groupon.de). Klar ist nur, dass Rocket Internet für sein Engagement mit Anteilen an Groupon und einer Finanzspritze belohnt wurde. Doch nur kurze Zeit später kam eine überraschende Nachricht aus dem Hause Groupon CityDeal: Zahlreiche Mitarbeiter mussten gehen.

Was folgte war ein Aufschrei in der Szene: War CityDeal zu schnell gewachsen? Platzt ein aufgeblähter Ballon? Nachdem das Knallen der Sektkorken verhallte, rollten die Kostensenkungswellen bei CityDeal. Und auch wenn offiziell nach wie vor von einer Entlassung gesprochen wird, die „4% aller Mitarbeiter“ betroffen haben soll, spekulierte Gründerszene vielmehr über rund 25 Prozent.

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3) Clone Wars IV: Die CityDeal-Gründer und CoupoMania sind die ersten Opfer

CoupoMania, Sebastian Jost, Albert Schwarzmeier, CityDeal-Gründer, Groupon-KlonEs wären keine Klon-Kriege, wenn es nicht auch Opfer geben würde. Schon im Februar gab es dann die ersten Opfer zu verzeichnen – für die beiden CityDeal-Mitgründer Sebastian Jost und Albert Schwarzmeier und Groupon-Klon CoupoMania war es an der Zeit, die Segel zu streichen.

CoupoMania verschickte per E-Mail eine textarme Pressemitteilung, die schlichtweg den Verkauf der Domain ankündigte: “Nach einer regelrechten Überflutung der StartUp-Szene mit Groupon-Klonen, hat sich das CoupoMania-Team dazu entschlossen neue Projekte in Angriff zu nehmen.” Das Säbelrasseln von CityDeal und DailyDeal (www.dailydeal.de) schien aufzugehen. Im Falle von Sebastian Jost und Albert Schwarzmeier übernahm Arnt Jeschke als Interims-Geschäftsführer das Ruder, während Mitgründer Ronny Lange dem Unternehmen ohne Geschäftsführertitel erhalten blieb.

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4) 10 Anzeichen dafür, dass Du ein Samwer-StartUp leitest

Alexander Samwer, Marc Samwer, Oliver Samwer, 10 AnzeichenIm September half Gründerszene jenen Lesern, die ein bisschen vergesslich sind oder gar an Amnesie leiden. In einem humoristischen Format hatte die Redaktion 10 Anzeichen zusammengestellt, die zeigen, dass man selbst ein Samwer-StartUp leitet.

Seither folgten noch einige weitere Teile zu Themen wie Chuck Norris, die eigene Mutter, schlechtem SEO, zu viel Gewittere, oder Gründungsvoraussetzungen. Auch Gründerszene-Investor Team Europe Ventures wurde nicht verschont: 10 Anzeichen dafür, dass Team Europe Ventures Dein Investor ist.

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5) Die Samwers drehen drei Gründungen den Saft ab: Rest in Peace Ecareer, DealStreet und Mybrands

Ecareer, DealStreet, Mybrands, Offline, PleiteEs war eine harte Nachricht, deren Bote Gründerszene im April des letzten Jahres wurde: Im Falle von Ecareer, DealStreet und Mybrands sollen sich die an der Gründung beteiligten Alexander, Marc und Oliver Samwer dazu entschlossen haben, keine weitere Finanzierung zu stemmen. Entsprechend vermutete Gründerszene, dass es besagte StartUps bald schon nicht mehr geben könnte. Die Folge waren einige Schelte durch die Community und ein gewisses Maß an Zustimmung.

Leider behielt Gründerszene mit seiner Prognose Recht: Inzwischen wanderten Ecareer, DealStreet und Mybrands auf den Friedhof. Während DealStreet vor allem an seinem Geschäftsmodell scheiterte, bei dem es unter geringer Kundenbindung gegen illegal aus dem Ausland operierende Konkurrenten antreten musste, bot sich Ecareer aus Investorensicht keine strategische Perspektive mehr. In einem kompetitiven Markt schreckte vor allem Hauptkonkurrent Experteer (www.experteer.de) ab. Mybrands wurde in gewisser Hinsicht ein strategisches Bauernopfer und ging im Samwer’schen E-Commerce-Schlachtschiff Zalando (www.zalando.de) auf.

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