Diese 6 Fragen sollte sich jeder Gründer stellen - Hiscox

Ein Thema, für das man brennt und ein Produkt, von dem man vollends überzeugt ist: Startups sind Herzensangelegenheiten. Doch wer nächtelang an einem Projekt arbeitet, verliert leicht den Blick fürs Operative. Umso wichtiger ist es daher, sich einige unternehmensrelevante Fragen zu stellen.

1. Welche Rechtsform ist die Richtige?

Jede Rechtsform bringt ihre eigenen Vor – und Nachteile mit sich. Die Entscheidung für die Rechtsform hat weitreichende Konsequenzen: Zum einen regelt sie, in welchem Verhältnis die Gründer zueinander stehen, wer also zum Beispiel die Geschäftsführung übernimmt. Zum anderen beantwortet sie eine Frage, die den meisten Gründern unter den Nägeln brennt: Wer haftet eigentlich – und in welchem Umfang?

Ob GbR, OHG oder GmbH – gerade in Sachen Haftung ist Vorsicht angebracht. So gilt die GmbH zwar als Rechtsform, in der Gründer und Geschäftsführer eigentlich nur begrenzt haften – doch ist das wirklich immer der Fall? Um hier nicht von hohen Kosten überrascht zu werden, sollten Gründer sich sorgfältig beraten lassen. Eine nachträgliche Rechtsform-Änderung ist zwar möglich, aber mit weiteren Kosten verbunden.

2. Muss ich für meine Mitarbeiter haften?

Startups sind Projekte, bei denen alle Mitarbeiter auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Die typischen Strukturen, wie flache Hierarchien oder hohe Verantwortlichkeiten, können allerdings auch ein Risiko darstellen. Was passiert zum Beispiel, wenn der Programmierfehler einer IT-Verantwortlichen zu Schadensersatzforderungen des Kunden führt? Wer ist haftbar zu machen?

Handelt es sich um einen Freelancer, muss die Person alleine die Risiken tragen, denn Startups sind nicht in der Pflicht, diese externen Dienstleiter zu versichern. Doch bei Festangestellten sieht die Sache anders aus: Sobald durch betriebliche Maßnahmen solche Vermögensschäden entstehen, muss das Unternehmen dafür haften. Die Betriebshaftpflichtversicherung von Hiscox deckt Fälle ab, in denen das Verhalten von Mitarbeitern zu Schadensansprüchen Dritter führt.

3. Wie gefährlich ist die Konkurrenz wirklich?

Gründer müssen sich unbedingt mit der Beschaffenheit des Marktes auseinandersetzen – insbesondere mit ihren Kontrahenten. Warum? Hier ein Beispiel: Der US-amerikanische Videoverleih Blockbuster unterschätzte nicht nur den Konkurrenten Netflix, sondern ließ sich auch die Chance entgehen, den kleineren Wettbewerber günstig aufzukaufen. Das Ergebnis: Während Netflix im letzten Jahr mehr als sechs Milliarden Dollar umsetzte, schloss Blockbuster 2014 seine Filialen.

Die eigenen Schwächen und Stärken im Vergleich zur Konkurrenz sollten im Rahmen einer Wettbewerbsanalyse definiert werden. Es gibt unterschiedliche Schwer- und Gesichtspunkte, die hier einfließen, aber es empfiehlt sich, sowohl die eigene Strategie und Zielsetzung als auch die der Konkurrenten miteinzubeziehen. Um Marktpotenzial nicht verstreichen zu lassen, sollte diese Analyse regelmäßig durchgeführt werden.

4. Sollte ich Kunden ablehnen?

Obwohl junge Unternehmen unter Druck stehen, Kunden zu gewinnen, ist es trotzdem wichtig, Nein sagen zu können und nicht jeden Auftrag anzunehmen. Denn während manche Aufträge nicht ins Profil passen, übersteigen einige schlichtweg die Kapazitäten eines jungen Startups. Die Folge? Überarbeitung, Stress und fehlerhaftes Arbeiten, was wiederum in finanziellen Forderungen resultieren kann. Um sich gegen Vermögenansprüche Dritter abzusichern, bietet Hiscox mit seiner IT-Haftpflichtversicherung umfassenden Schutz.

5. Wie sicher ist die IT?

Viren, Malware, Cyber-Crime: Risiken, die im virtuellen Umfeld lauern, werden oft unterschätzt, können aber schnell den Anfang vom Ende bedeuten. Für Gründer ist es daher unablässig, technologisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Hier bietet Hiscox mit seiner Cyber-Versicherung Unternehmen, die viel mit vertraulichen Daten arbeiten, Schutz gegen Hacker-Angriffe, Datenmissbrauch und Datenverlust, und bietet prophylaktisch Online-Cyber-Training für Mitarbeiter an.

6. Welche Benefits möchte ich meinen Mitarbeitern bieten?

Die Digitalisierung hat nicht nur Unternehmensstrukturen, sondern auch unsere Einstellung zum Arbeiten verändert: Arbeiten ist nicht nur digitaler, sondern auch mobiler und flexibler geworden. Viele Arbeitgeber locken ihre Mitarbeiter mit verschiedenen Benefits wie Freigetränken, Kickern und Homeoffice.

Was müssen Gründer dabei beachten? Zum einen sollte der Versicherungsschutz angepasst werden. Denn obwohl längst nicht alle Unfälle, die zuhause während der Arbeitszeit passieren, nach aktueller Rechtsprechung als Arbeitsunfall gelten, kann in anderen Fällen der Arbeitgeber zur Verantwortung gezogen werden. Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist daher für jedes Startup ein Muss – diese deckt nämlich Ansprüche aus Personen- und Sachschäden ab; umfasst also auch Mitarbeiter, die sich aufgrund ihrer Homeoffice-Tätigkeit verletzen oder versehentlich Arbeitsmaterial beschädigt haben.

Warum 0815-Versicherungen keine Alternative für Startups sind

Viele Gründer haben weder die Zeit noch die Kapazitäten, sich um das hochkomplexe Thema Versicherungen zu kümmern und verlassen sich daher auf externe Expertise. Allerdings sind viele Versicherungsanbieter nicht in der Lage, Startups zu beraten.

Als Pionier der IT-Branche ist Hiscox bestens mit den besonderen Anforderungen, denen sich Startups stellen müssen, vertraut und kann Gründer mit einer Branchenkenntnis von über 20 Jahren überzeugen.

Wer Fragen hat oder sich einfach in Ruhe informieren möchte, findet hier mehr Informationen.

 

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