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Ein Digital Space kommt nicht ohne Wortspiel aus: So soll Hammerbrooklyn aussehen

Hammerbrook ist nicht gerade als der fortschrittlichste Bezirk in Hamburg bekannt. Die Gegend zwischen der schnieken Hafencity und dem trubeligen Sankt Georg beherbergt einige Büros, und gilt zwar als im Kommen, ist derzeit aber noch eher ruhig. Doch bald könnte sich das ändern. 

Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI) und die Kreativagentur Interpol Studios wollen ein Zentrum für die Digitalszene der Stadt schaffen, berichtet das Hamburger Abendblatt. In dem Gebäude sollen beispielsweise Startups mit der öffentlichen Verwaltung, Wissenschaftlern und Verbänden zusammenarbeiten. 

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Nach Informationen des Abendblatts seien die Pläne weit fortgeschritten, einige Unternehmen hätten bereits angekündigt, mit dem neuen Digital Space zusammenzuarbeiten. Beispielhaft genannt werden Hochbahn, Haspa und Siemens.

Auch die Stadt Hamburg habe ihre Unterstützung bei Genehmigung und Realisierung zugesagt, heißt es in dem Bericht weiter. Der Hamburger Senat betrachte den Digital Space als „wichtigstes Projekt, um die digitale Transformation in Hamburg voranzutreiben“. Damit solle die Hansestadt zu den Städten München und Berlin aufschließen. 

Die Stadt Hamburg stelle demnach den Standort am Stadtteich zur Verfügung. Und der Space solle in den ehemaligen US-Pavillon der Weltausstellung in Mailand einziehen. Die Verhandlungen über den Kauf seien weit fortgeschritten. Ende 2018 könne der Pavillon bezogen werden, ein weiteres Gebäude solle bis 2018 entstehen, so das Abendblatt. Ein Schnäppchen wird der Kreativhub demnach nicht: Eingeplant seien dafür Kosten im deutlich zweistelligen Millionenbetrag.

Mit der Digital Hub Initiative, mit der das Bundeswirtschaftsministerium die Entstehung digitaler Zentren in einigen deutschen Großstädten fördern will, hat der Hamburger Digital Space laut HWWI nichts zu tun. 

Bild: Interpol-Studios.com