Das ist die Gründerszene 2016 - Hiscox

Was beschäftigt die Gründerszene?

Genau das wollte der Spezialversicherer Hiscox herausfinden. 4.000 Unternehmer aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten wurden zu Business Confidence, Finanzen und Cyber-Kriminalität befragt. Die Ergebnisse zeigt der „Hiscox DNA of an Entrepreneur Report“, der in diesem Jahr zum achten Mal erschien – und einige Überraschungen in petto hat. Die sechs Keyfacts im Überblick.

1.    Es geht aufwärts

Die gute Nachricht vorweg: Uns geht es besser als im vergangenen Jahr. Die Szene brummt, die Kassen klingeln. 70 % der befragten deutschen Gründer konnten in den letzten zwölf Monaten ihre Umsätze steigern – im direkten Ländervergleich belegt Deutschland hier gemeinsam mit den USA den ersten Platz. Im Vergleich zum Vorjahr vermerkten deutsche Unternehmen eine Gewinnsteigerung von 2 % (2016: 67%; 2015: 65%). Die Unternehmer hierzulande generierten außerdem am besten neue Kunden.

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2.    Die Deutschen sind so optimistisch wie noch nie

Diese verbesserte wirtschaftliche Lage spiegelt sich auch in den Gemütern der Unternehmer wieder: Die Deutschen sind optimistischer als je zuvor. Deutsche Gründer konnten nicht nur ihren persönlichen Höchstwert seit vier Jahren erreichen, sondern sind auch im direkten Ländervergleich vom fünften auf den zweiten Platz direkt hinter die USA (68%) gestiegen: Satte 65 % der deutschen Unternehmer erwarten im nächsten Jahr eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Doch mit diesem positiven Ausblick stehen die Deutschen alleine in Europa dar – am negativsten bewerten die französischen Unternehmer ihre Zukunft, nur 41 % sind hier guter Dinge.

3.    Was wünschen sich Gründer von der Politik?

Abgesehen von der Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre wurden Europa und der Rest der Welt auch durch den Brexit geschockt – und sehen sich jetzt mit den daraus resultierenden Herausforderungen konfrontiert.

Neben dieser politischen Stabilität spielt auch die Frage, inwieweit Regierungen und andere politische Institutionen Entrepreneure unterstützen, eine Rolle für Gründer. Und genau diesen Aspekt sehen deutsche Unternehmer kritisch: Nur 34 % der Befragten fanden sich von der Bundesregierung ausreichend unterstützt.

Was muss passieren, damit sich dies ändert?

  • 81 % wünschen sich eine geringere direkte Unternehmensbesteuerung
  • 71 % verlangen einfachere Rechnungslegungsvorschriften
  • und 72 % fordern eine erhöhte Förderung der Neukreditvergabe durch Banken.

4.    In Sachen Finanzierung müssen Gründer kreativ werden

In puncto Finanzierung zeigt sich besonders stark, dass die Gründerszene sich noch nicht von der Finanzkrise erholen konnte. So gaben 26 % der deutschen Kleinunternehmer an, dass es schwieriger geworden sei, sich durch Bankkredite zu finanzieren als noch im Vorjahr (2015: 21 %). Doch was sind alternative Geldquellen?

13 % der Befragten erhalten finanzielle Unterstützung von Familie und Freunden. Außerdem ziehen mittlerweile 12 % eine Finanzierung durch Crowd-Funding oder Peer-to-Peer-Kredite in Betracht – im Vorjahr waren es nur 10 %.

Obwohl traditionelle Formen der Finanzierung nicht leichter zugänglich geworden sind, bremst das die Tatkräftigkeit der deutschen Gründer nicht aus. Ganz im Gegenteil: Fast jedes vierte Unternehmen (23%) plant, im kommenden Jahr seine Investitionen zu steigern (2015: 18%).

5.    Deutsche Firmen im Fadenkreuz von Cyber-Kriminellen

Trotz steigender Wirtschaftsleistung und einer optimistischen Grundstimmung befürchten 31 % der Befragten die negativen Auswirkungen durch die globale politische und wirtschaftliche Instabilität. Und auch eine weitere Gefahr hat es zunehmend auf das Gründer-Radar geschafft: Cyber-Kriminalität.

Zum ersten Mal nämlich zählen die deutschen Befragten diese Gefahr zu den Top 3 der nicht abgesicherten Risiken: 25 % waren sich darüber im Klaren, wie schwerwiegend diese digitalen Gefahren für ihr Business sein können. Das sind 5 % mehr als noch im vergangenen Jahr. Diese Risiken sind für deutsche Gründer längst Realität geworden: So fielen mit einem Anteil von 14 % Unternehmer hierzulande im Ländervergleich am häufigsten Cyber-Attacken zum Opfer.

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6.    Gründer sind sich der Risiken bewusst – und setzen trotzdem alles aufs Spiel

Und nichtsdestotrotz sind deutsche Unternehmer nicht ausreichend geschützt: Nur 6 % haben eine Datenrisikenversicherung abgeschlossen. Damit belegt Deutschland gemeinsam mit den Niederlanden den vorletzten Platz im Ländervergleich. Woran liegt das?

23 % der Befragten gaben an, dass es schwierig sei, eine passgenaue Absicherung für ihren speziellen Geschäftstyp zu finden sei – weswegen die Absicherung vieler Risiken weiterhin oft lückenhaft verbleibt.

Hiscox kennt die speziellen Bedürfnisse der Digital- und Startupszene

Diese Lücken, die viele Versicherer nicht absichern können, füllt Hiscox: Als Pionier der IT-Branche ist der Spezialversicherer nämlich bestens mit den Anforderungen, die an Startups gestellt werden, vertraut.

Deswegen bietet der Experte auch mit seiner Berufshaftpflichtversicherung eine Cyber-Deckung gegen Hackerangriffe, Datenmissbrauch und Datenverlust. Diese kann zusätzlich zusätzlich zu einer IT-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden und bietet so individuelle Absicherung für Unternehmen im digitalen Umfeld.

Wer Fragen hat oder sich darüber informieren möchte, wie das eigene Business sicherer gemacht werden kann, findet hier mehr Informationen.

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