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Die Doo-Villa in Bonn

Doo veröffentlicht Nutzerzahlen und Windows-Desktop-App

Die Dokumentenverwaltung Doo ist seit Donnerstag auch als Windows-Desktop-App erhältlich. Damit, so das Bonner Startup, seien alle relevanten Betriebssysteme endlich abgedeckt. Man sei „sehr stolz, die Palette der Dokumenten-Apps von Doo mit Doo für Windows Desktop abzuschließen“, lässt sich Gründer Frank Thelen zitieren.

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Zum ersten Mal gibt das Unternehmen zudem konkrete Nutzerzahlen preis: Mehr als 200.000 User hätten mit der App bislang etwa 100 Millionen Dokumente verarbeitet. Vor einem Jahr hatte Thelen gegenüber Deutsche Startups noch eingestanden, dass die App „nur von wenigen Nutzern aktiv eingesetzt“ werde. Auch die Veröffentlichungen der Produktvarianten etwa für das iPhone hatten deutlich länger gedauert als erwartet.

Die neue Transparenz bei den Nutzerzahlen ist nun ein selbstbewusster Schritt, den bislang kaum einer der Wettbewerber Gini, Documents oder Doctape gegangen ist. Er macht aber auch deutlich, wie weit Doo noch von etablierteren Produktivitäts-Apps entfernt ist: Der Notizdienst Evernote etwa hatte im September über 75 Millionen User.

Bild: Doo