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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Es war eine rationale Entscheidung“

Mit EatÜber wollte Chanyu Xu einen gesunden Lieferdienst aufziehen. Es lief nicht so wie erwartet, der Service wurde eingestellt. Und die Gründerin wechselte zu Rocket.

Auf Facebook schreibt Christian Reyer: „Persönlich hätte ich es schön gefunden, zu lesen, dass das Projekt weitergeht! Ich hoffe der Wechsel bringt die gewünschten Erfolge.“

Lisa Wagner kommentiert unter dem Artikel: „Am Ende scheitert nicht die Firma oder die Idee, sondern das Team und vor allem der Gründer der Firma. Ich wünsche grundsätzlich jedem viel Glück, auch der Gründerin von EatÜber. Ich glaube nur nicht, dass Rocket mit der Dame eine richtige Wahl getroffen hat. Man stellt keine Versager ein. Man stellt Sieger ein, so wie Oliver Samwer selbst einer ist.“

Dazu schreibt Nico: „Auch wenn ein Startup pleite geht beziehungsweise es nicht geklappt hat: Der Gründer kann trotzdem ein totaler Rockstar sein, der halt auf’s falsche Geschäftsmodell gesetzt hat. Das ist kein Versagen, sondern einfach Pech.“

Und Nikolai Shulgin meint: „Es gehört einiges dazu, ein Projekt in dieser Phase wieder zu vewerfen. Bei vielen Gründern hat man das Gefühl, dass sie nur noch an ihrem Unternehmen festhalten, weil sie schon zu viel Aufwand investiert haben. Ich denke, man muss sich gerade in der Gründungsphase regelmäßig fragen, ob die Unternehmung wirklich funktionieren kann und – wenn nötig – an der richtigen Stelle abbrechen.“

So schimpft Internet-Deutschland über das Kleinanlegerschutzgesetz

bundeskabinettDas Bundeskabinett hat den Entwurf zum Kleinanlegerschutz verabschiedet – und stellt nun viele Crowdfunding-Plattformen vor enorme Schwierigkeiten.

Auf Facebook schreibt Czerwinski Reiner: „Was für eine Heuchelei, der Staat selber verkauft Lottoscheine, die mit 98-prozentiger Wahrscheinlichkeit im Totalverlust enden.“

Birger van Delden kommentiert, ebenfalls auf Facebook: „Die meisten Damen und Herren im Bundestag wissen doch gar nicht, was Crowd-Finanzierung ist!“

Und Christian Deiters schreibt ebenda: „Wieder mal ein Rückschritt in Deutschland.“

Unter dem Artikel rät hempstar: „Jeder kann seinen Bundestagsabgeordneten anschreiben und etwas tun.“

Bayern fördert Porno-Portal Larotika

Lerotika, Porno-PortalMit staatlichen Fördergeldern hat die Bayern Innovativ GmbH den Aufbau des Porno-Portals Larotika aus Bayreuth unterstützt. Ist das ein sinnvolles Investment?

Auf Facebook kommentiert Thomas Ruppert: „Für die Mädels gibt’s dann gebrauchte Dildos mit neuen Batterien oder was? Gebrauchte Pornos, so ein Schmarren.“

Dagegen meint Mar Zabo ebenda: „Im Vergleich zu manchen Möchtegern-super-hyper Startups ist die Idee sicher nicht schlechter. Gibt’s wenigstens was Handfestes.“

Auch nurp schreibt unter dem Artikel: „Und wo ist das Problem? Ist doch eine gute Idee, und wenn das Unternehmen Erfolg damit hat, umso besser!“

Bilder von oben nach unten: Hannah Loeffler / Gründerszene; Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von oponsold; © panthermedia.net / Paolo Gallo Modena