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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Epic Companies verlagert Mitarbeiter auf Portfoliounternehmen

Neuausrichtung bei Epic Companies: Der ProSiebenSat.1-Inkubator gibt viele seiner Mitarbeiter an die Portfoliounternehmen ab. Auch Entlassungen werde es geben.

karldall schreibt: „Ach, wie harmlos das klingt. Aus den Mündern der Epic-Mitarbeiter hört sich das schon ganz anders an. Aber das kann man ja mit dem Vieh machen, wenns nicht läuft.“

oli komentiert: „Sorry, aber überrascht das hier irgend jemanden?“

petra_panther meint dazu: „Generell macht es wenig Sinn, die Mitarbeiter des Inkubators an die ‚Tochter‘-Gesellschaften mit einem Aufschlag weiterzureichen. Das bläht den Kapitalbedarf ja nur unnötig auf und führt prinzipiell dazu, dass gerade in der wichtigen Startphase zu wenig Ressourcen bezogen werden. Der ‚Ablöseprozess‘ sollte eine Entscheidung des Managements (auf beiden Seiten) sein. Manchmal macht schnelles Ablösen Sinn, manchmal nicht.“

„Nicht gerade intellektuelle Höchstleistungen“

Immer weniger Top-Absolventen wollen bei einer Beratung oder Bank arbeiten. Viele gehen lieber in die Startup-Branche. Gut so, findet Autor Benedikt Herles.

 

Samuel schreibt: „Spiegelt meine Einschätzung wider. Schöne Gedankengänge, leider wird die Realität auch noch in zehn Jahren anders aussehen. Sich über einen Abschluss zu definieren ist eben wesentlich einfacher als die Eier zu haben, sein eigenes Ding durchzuziehen.“

Andreas Mitschke kommentiert auf Facebook: „Das Letzte, was ein Startup braucht sind weitere Köpfe von Privatunis, bei denen wenig Wert auf autonome Handlung gelegt wird. Wannabe-CEOs, die keinen Mehrwert generieren, davon haben wir bereits zu viele.“

Und Machiel Reueg schreibt ebenda: „Wir müssen sicher zwischen verschiedenen Startups unterscheiden. Einmal die, die aus dem Nichts kommen, dann die, die mit voller Kasse starten und die, die schon seit drei bis fünf Jahren gut laufen. Im ersten Fall findet sich eher selten ein Eliteschüler. Zu riskant, zu wenig Geld und zu wenig Herzblut. Der zweite Fall sieht da schon anders aus. Mit ausreichend Kapital kann man alles kopieren und den größten Mist mit Werbung zum Erfolg bringen. Und im dritten Fall ist es die Karrierechance, die lockt. Diese Firmen sind meist ehrlicher und dankbarer als Banken, Versicherungen und andere Konzerne. Zudem ist das Risiko gering, da sich das Unternehmen bereits bewehrt hat.“

Sind Fake-Testimonials eigentlich in Ordnung?

jurato fake testimonialEine Putzkraft- und eine Anwaltsvermittlung werben mit Nutzern, die es gar nicht gibt. Ist das okay? Was sagen die Startups? Und was das Gesetz?


Jan schreibt: „Die Frage ist doch: Warum verwendet man Stockfotos und warum weist man nicht darauf hin, dass die Angaben geändert wurden? Der Transparenz wegen? Wirklich glaubwürdiger werden die Aussagen so nicht.“

Marcus Neuhardt kommentiert auf Facebook: „Fake-Testimonials sind einfach nur peinlich. Ein absolutes No-Go.“

Marion Otto schreibt auf ebenda: „Nicht nur Fake-, sondern auch VIP-Testimonials sind peinlich. Natürlich gibt es echtes Feedback, siehe Amazon, Ebay, Ciao – nur lässt sich damit nicht so gut werben.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Screenshot Epic Companies; Eckhard Waasmann; Screenshot jurato.com / Gründerszene