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Eric Wahlforss: „2009 war extrem schwierig“

Normalerweise scheuen die beiden SoundCloud-Gründer Eric Wahlforss und Alexander Ljung eher die Öffentlichkeit. Anlässlich ihrer beeindruckenden Finanzierungsrunde von mindestens 60 Millionen US-Dollar Ende Januar gab es nur eine dürre Pressemitteilung, einen Kommentar gaben die Gründer nicht ab.

Nun hat sich Eric Wahlforss zu Wort gemeldet, als Gast des schwedischen Podcast Digitalpodden. Netzwertig hat das Interview entdeckt und in Teilen übersetzt.

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Wahlforss argumentiert dort unter anderem, dass angesichts der ungeheuren Größe des Online-Musikmarkts die 700-Millionen-Dollar-Bewertung von SoundCloud nicht besonders hoch sei. In Zukunft dürfte die Bewertung weiter deutlich steigen.

Anders als der boomende Streamingdienst Spotify binde SoundCloud die verschiedenen Akteure des Musikgeschäfts besser ein, so Wahlforss. Sein großer Plan: Er sehe seinen Dienst als „Radio der Zukunft“.

Außerdem blickt der Gründer in die Anfangstage von SoundCloud zurück, die für das 2007 gegründete Startup eher holprig waren. Eine längst geplante Finanzierungsrunde platzte wegen der Finanzkrise, erzählt Wahlforss. „Die ersten Monate 2009 waren extrem schwierig“, zitiert Netzwertig aus dem Interview. Allein der Londoner VC Doughty Hanson investierte dennoch und rettete SoundCloud über die Krise. Schon bei der Series-B-Finanzierungsrunde habe das Startup aber reihenweise interessierte Investoren ablehnen können – darunter auch einige Geldgeber, die SoundCloud zuvor die kalte Schulter gezeigt hatten.

Bild: SoundCloud