european digital city index

Umso größer der Kreis, desto höher das Ranking der Stadt im Digital City Index

Berlin hat Schwergewichte wie Zalando, Delivery Hero und Soundcloud hervorgebracht – im europäischen Vergleich reicht das jedoch nicht für eine Top-Platzierung. Die britische Organisation Nesta und das European Digital Forum haben europäische Städte danach gerankt, wie gut sie digitale Unternehmer unterstützen. Die deutsche Hauptstadt muss sich mit dem siebten Platz zufrieden geben.

Davor liegen Paris, Kopenhagen, Helsinki, Stockholm, Amsterdam und London an der Spitze der Tabelle. Als zweitbeste deutsche Stadt schafft es München auf den zehnten Platz. Stuttgart folgt auf Platz 16, während sich Köln mit dem 23. Platz zufrieden geben muss.

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Insgesamt wurden beim European Digital City Index (EDCi) 35 europäische Hauptstädte und Startup-Hubs miteinander verglichen. Wichtig waren dabei zehn Kriterien wie Zugang zu Kapital, unternehmerischer Kultur, Lifestyle oder digitaler Infrastruktur.

Dass Berlin dabei schlecht abschneidet, erklären die Macher des Rankings mit der teuren und trägen digitalen Infrastruktur in Kombination mit hohen Einstellungskosten für neue Mitarbeiter.

Wer wissen möchte, wie Berlin oder eine der 34 anderen Städte bei einer anderen Gewichtung der Kriterien abschneiden würde, kann das mit dem interaktiven Tool auf der Webseite des EDCi nachprüfen. Jeder der zehn Faktoren lässt sich dabei in fünf Stufen unterschiedlich stark gewichten. Legt man den Fokus beispielsweise auf den Zugang zu Kapital, landet Berlin sogar nur auf dem zehnten Platz – hinter Stuttgart (9. Platz) und München (7. Platz). Erwartungsgemäß landet auch hier London auf Platz Eins.

Bild: Screenshots der EDCI-Webseite