sociomantic gründer

Die Sociomantic-Gründer in der Firmenküche: Thomas Nicolai, Lars Kirchhoff und Thomas Brandhoff (von links)

JustBook, Sociomantic, Lebenslauf.com – das waren die wichtigsten Exits im ersten Halbjahr

Die erste Hälfte des Jahres ist um – Zeit für ein erstes Resümee zu den Trends für Startup-Deutschland. Von Januar bis Juni gab es wichtige Exits zu feiern – vor allem für die Berliner Startupszene. Insgesamt 11 der 19 Startups in dieser nicht repräsentativen Exit-Übersicht stammen aus der Hauptstadt. Immerhin noch vier Jungunternehmen kommen aus Hamburg, die übrigen stammen aus München, Garbsen, Regensburg und Würselen.

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Auch die beiden größten Exits aus dieser Liste fanden in Berlin statt: Für Sociomantic blätterte die Tesco-Tochter Dunnhumby geschätzte 200 Millionen US-Dollar hin, ganze 103 Millionen Dollar ließ Takeaway.com, die niederländische Mutter von Lieferservice.de, für den Lieferdinstvermittler Lieferando springen.

Das Geld für die 19 Exits kam zu etwa gleichen Teilen aus dem In- wie aus dem Ausland: So gingen Plista, Sociomantic und JustBook beispielsweise an britische Unternehmen. Lebenslauf.com, Dreamflat und Aeria Games Europe hingegen wurden von deutschen Firmen gekauft.

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Es ist der erste große Exit, der 2014 bekannt wurde: Plista ging für etwa 30 Millionen Euro an Group M. Das Werbenetzwerk Plista wurde 2008 von Dominik Matyka, Christian Laase und Andreas Richter gegründet. Die Group M gehört zum britischen Werbekonzern WPP und vereint unter ihrem Dach Agenturen wie Mediacom, Mindshare, Maxus und Mec. Betreut haben den Deal für Plista die M&A-Berater von Corporate Finance Partners. Bild: Plista-Mitgründer Dominik Matyka; Quelle: Plista

Artikelbild: Gründerszene