Exporo

Die drei Exporo-Vorstände Julian Oertzen, Simon Brunke und Björn Maronde (von links)

Weniger als ein Jahr nach der ersten Finanzierungsrunde sammelt Exporo erneut Geld ein: Insgesamt acht Millionen Euro fließen in die Crowdplattform. Im vergangenen Juli hatte das Hamburger Startup bereits 8,2 Millionen von E.Ventures, Holtzbrinck, Sunstone und BPO Capital erhalten. Auch die neue Runde wird komplett von den Altinvestoren getragen.

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Mit Exporo können Kleinanleger in Immobilien-Projekte investieren, ab einem Betrag von 500 Euro. Die gesamte Branche für Crowdinvesting von Immobilien ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Allerdings stand zur Debatte, dass die Bundesregierung einige Privilegien für die Plattformen abschafft. Dies wäre ein herber Schlag für die Unternehmen gewesen. Nach einigen Diskussionen ist die Gesetzesänderung nun erst einmal wieder vom Tisch – und die Crowdanbieter können aufatmen.

Für den Hamburger Anbieter soll mit der neuen Finanzierungsrunde der nächste Wachstumsschub beginnen, seine„führende Marktposition“ will Exporo weiter stärken. Außerdem arbeite das Unternehmen an neuen Produkten, heißt es in einer Mitteilung. Insgesamt 39 Millionen Euro für Immobilienprojekte hat das Startup nach eigenen Angaben seit der ersten Finanzierungsrunde im Juli 2016 vermittelt. Mittlerweile arbeiten für das Startup insgesamt 60 Mitarbeiter.

In den vergangenen Jahren sind mehrere Anbieter mit Crowdplattformen für Immobilien gestartet, darunter beispielsweise Zinsland, Bergfürst, Zinsbaustein oder iFunded. Bei den Immobilienprojekten finanziert die Crowd nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten. Ein gescheitertes Bauprojekt – von der Crow finanziert – gab es in den vergangenen Jahren noch nicht.

Bild: Exporo