eyeem earlybird marktplatz

Stockfotografie-Marktplatz überzeugt Earlybird

Das Foto-App-Startup EyeEm (www.eyeem.com) ist seit 2011 auf dem Markt, aber wurde erst durch Instagrams Datenschutz- und Rechte-Panne zum Jahreswechsel auch international richtig bekannt und erfolgreich. Das haben nicht nur die Altinvestoren Wellington Partners und Passion Capital, sondern auch Neuzugang Earlybird Venture Capital erkannt. Die Gesellschafter statteten das Berliner Startup in der aktuellen Runde mit insgesamt sechs Millionen US-Dollar aus.

Anzeige
Neben steigenden Nutzerzahlen (laut eigenen Angaben verzeichnet EyeEm eine Million neue Nutzer pro Monat) dürfte die Investoren dabei aber insbesondere das neue Geschäftsmodell überzeugt haben. EyeEm-Nutzer können bereits jetzt an Fotowettbewerben (sogenannte „Missions“) teilnehmen. Die Rechte der eingereichten Werke bleiben beim Nutzer, die Nutzungsrechte können allerdings unter anderem von Agenturen erworben werden. Auf diesem Prinzip fußend wollen die Berliner noch in diesem Jahr den EyeEm Marketplace starten. Eine Art Stockfoto-Marktplatz mit qualitativen Smartphone-Fotografien für Firmen, Agenturen und kleine Unternehmen.

„Mit der Leidenschaft dieser Foto-Community sehen wir das Potenzial, den Fünf-Milliarden-Dollar-Markt der Stockfotografie und den Zwölf-Milliarden-Dollar-Markt der Auftragsfotografie bedeutend zu erweitern. Unternehmen erhalten Zugriff zu hochqualitativen, authentischen Fotos und Fotografen können ihren Einfluss und ihre Reichweite steigern“, sagt Jason Whitemire, Partner bei Earlybird.

EyeEm wurde im August 2011 von Florian Meissner, Lorenz Aschoff, Ramzi Rizk und Gen Sadakane in Berlin gegründet. Die App stellt Community- und intelligente Kategorisierungs-Funktionen für mobile Fotografen zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen veranstaltet EyeEm zudem „Meetups“, bei denen sich Fotografen an bisher 60 verschiedenen Orten zu „Photowalks“ treffen.

Bild: EyeEm Meetup Fukuoka