Das ReActive-Robotics-Team: Simon Spiegel, Christian Anton, Helfried Peyrl und Alexander König (von links)

Geld für Roboter: ReActive Robotics aus München hat in einer Finanzierungsrunde eine Millionensumme eingesammelt. Die genaue Höhe des Investments ist nicht bekannt.

Neben dem deutschen Risikokapitalgeber Bayern Kapital investiert auch der Medtech-Investor MTIP MedTech Innovation Partners, der deutsche Elektronikdienstleister TQ-Group sowie der High-Tech Gründerfonds.

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Das ein Jahr alte Startup arbeitet an technischen Lösungen, die Patienten auf der Intensivstation dabei helfen sollen, sich zu bewegen. Die Robo-Technik soll an Krankenbetten angebracht werden, um so etwa Herzinfarkt-Patienten frühzeitig zu mobilisieren. Dadurch ließe sich Pflegepersonal einsparen und Therapeuten würden bei ihrer Arbeit unterstützt, heißt es vom Startup. Patienten zu bewegen kann mehr als nur eine Pflegekraft erfordern, da man für Bewegungen wie das Aufsetzen der Kranken viel Kraft benötigt.

„Aufgrund des demografischen Wandels und steigender Gesundheitskosten benötigt unsere Gesellschaft intelligente Automatisierungslösungen in der Therapie und Pflege von schwerstbetroffenen Patienten“, lässt sich Gründer Alexander König zitieren.

Mit dem Geld will das Startup nun mehrere Prototypen für klinische Studien im kommenden Jahr fertigstellen. Anfang 2018 sollen die ersten Produkte in Europa auf den Markt kommen.

ReActive Robotics wurde im April 2015 von König in München gegründet. Neben König arbeiten drei Mitarbeiter (siehe Foto) an der Technologie.

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Bild: ReActive Robotics