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Die Gründerinnen von Tandemploy, Anna Kaiser (links) und Jana Tepe, teilen sich ihre Arbeit

Das Startup Tandemploy wurde durch die Vermittlung von Job-Sharing bekannt. Nun erhält das junge Unternehmen drei Millionen Euro von den zwei Business-Angels Werner Brandt, Ex-SAP-Vorstand, und Michael Kramarsch, Gründer einer Frankfurter Unternehmensberatung.

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Seit vier Jahren versuchen die Gründerinnen von Tandemploy, das Job-Sharing-Modell in der Arbeitswelt zu verbreiten. Auf der Plattform des Startups suchen Menschen nach Partnern, mit denen sie sich gemeinsam auf eine Stelle bewerben können. Etwa 5.000 Bewerber und 70 Firmen wie der Energiekonzern RWE nutzen nach eigenen Angaben das Portal und die Software von Tandemploy. 

Gründerin Jana Tepe sagt gegenüber Gründerszene, der Fokus des Startups liege nun auf der Software, die Firmen intern dabei helfen soll, dass ihre Mitarbeiter flexibler arbeiten können. Demnach könnten sich Kollegen so Partner suchen, um Projekte oder Stellen zu teilen. Das Geld der Finanzierungsrunde werde vor allem für dieses Produkt genutzt, so Tepe. Die Tandemploy-Plattform werde aber weiter geführt und funktioniere gut.

Anna Kaiser und Tepe gründeten das Unternehmen im Jahr 2013. Ein halbes Jahr danach ging die Beta-Version online, im März 2015 wurde Tandemploy in den Microsoft Accelerator aufgenommen. Einige Monate später beteiligte sich die Schörghuber Unternehmensgruppe.

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Bei Tandemploy finden Menschen Partner, mit denen sie sich gemeinsam auf eine Stelle bewerben können. Hier erzählen die Gründerinnen, warum davon alle profitieren.

Bild: Tandemploy