Das Team von Zinsbaustein

Unter dem Radar hat Finleap das neue Venture Zinsbaustein.de gelauncht. Dort können Anleger mit vergleichsweise wenig Geld in Immobilien investieren. Abgesehen vom Fintech-Arm des Inkubators Hitfox ist auch der Projektentwickler Sontowski & Partner (S&P) beim Venture involviert. S&P ist seit 30 Jahren in der Immobilienbranche aktiv und kümmert sich gemeinsam mit Finleap um die Auswahl der Immobilienprojekte bei Zinsbaustein.de. Das Portal punktet daneben mit seinem prominenten Beirat, in dem unter anderem der ehemalige ImmobilienScout24-Chef Marc Stilke sitzt.

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Konkret können Privatpersonen bei Zinsbaustein.de ab 500 Euro in Immobilien mit einem Finanzierungsbedarf von bis zu 2,5 Millionen Euro investieren. Anleger erwartet bei einer Laufzeit zwischen einem und drei Jahren eine angestrebte Verzinsung zwischen vier und sechs Prozent im Jahr. Das soll sowohl jüngere Leute ansprechen und eine Alternative zum Festgeldkonto darstellen, als auch für erfahrene Investoren interessant sein, meint Stilke. In Deutschland bieten etwa die Portale Exporo, iFunded und Bergfürst ein ähnliches Angebot.

Ein Immobilienprojekt des neuen Finleap-Ventures wurde bereits komplett finanziert: Eine ehemalige Brauerei in Oberfranken erhielt die angestrebte Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro. Ein weiteres Projekt, ein Pflegezentrum in Stein bei Nürnberg, das 1,1 Millionen Euro einsammeln will, ist aktuell zu mehr als 40 Prozent finanziert. Demnächst startet zudem das dritte Investment: ein Wohnheim für Studenten in Düsseldorf. Dabei sollen bis zu 1,3 Millionen Euro zusammen kommen. Geleitet wird das Startup von Steffen Harting und Matthias Lissner.

Bild: Finleap