Die Flightright-Chefs Marek Janetzke und Philipp Kadelbach (von links)

Die Flightright-Chefs Marek Janetzke und Philipp Kadelbach (von links)

Flightright ist ein Pionier im Flugrechte-Markt. Das Startup kümmert sich um die Ansprüche von verspäteten Fluggästen. Denen steht nach EU-Recht bis zu 600 Euro zu, die Fluglinien zahlen jedoch nicht immer – als Vertretung für die Fluggäste fordert das Unternehmen das Geld an und zieht im Notfall vor Gericht.

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Nun verlässt ein Geschäftsführer das Unternehmen: Marek Janetzke wird „auf eigenen Wunsch aus der operative Rolle in den Beirat gehen“, heißt es vom Unternehmen auf Nachfrage von Gründerszene. Als Beiratsvorsitzender werde er sich „aktiv“ einbringen, schreibt das Startup. Janetzke, der 2012 gekommen ist, hat zusammen mit Philipp Kadelbach als Geschäftsführer das Potsdamer Unternehmen geleitet. Sebastian Legler, der bislang als CFO und COO in dem Unternehmen tätig war, übernimmt die Rolle von Janetzke.

Neues Joint Venture geplant

Wie sich im Handelsregister nachvollziehen lässt, startet Flightright außerdem ein Joint Venture. Offenbar ist daran das deutsche Startup und der dänische Anbieter Flyforsinkelse.dk beteiligt, deren Geschäftsführer Johan Fugmann ist abgesehen von Kadelbach als Geschäftsführer eingetragen. „Auch in 2018 ist unser Unternehmen weiter auf Wachstumskurs und will in weitere Bereiche expandieren“, heißt es vom Unternehmen. Ein Schritt in diese Richtung sei der Start von PaxFour, das von Kadelbach geführt werde. Weitere Information wolle man später bekannt geben. Details im Handelsregister deuten darauf hin, dass es sich wieder um Fluggastrechte dreht.

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Das Potsdamer Unternehmen Flightright gibt es seit 2010 – und wie Gründerszene und NGIN Mobility berichteten, verfolgt das Unternehmen offensive Wachstumspläne. In dem Market konkurriert es mittlerweile mit zahlreichen Unternehmen, wie beispielsweise Fairplane und EUclaim. Hinzu kommt: Die vergangenen Wochen waren turbulent für die Flugrechte-Startups. Die Insolvenz von Airberlin belastete das Geschäft. Von der kriselnden Airline kamen viele Fälle. Das Potsdamer Unternehmen habe dies durch internationales Geschäft kompensiert, heißt es auf Nachfrage.

Bild: Flightright