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Von null auf 60 Millionen

60 Millionen beförderte Fahrgäste, 100.000 tägliche Verbindungen in 20 Ländern und über 5.000 neu geschaffene Jobs. So lautet FlixBus’ beeindruckende Bilanz rund vier Jahre nach dem Launch des Fernbus-Startups. Was 2013 mit vier Linien durch Süddeutschland und einer Handvoll Mitarbeiter in München begann, hat sich mittlerweile zum unangefochtenen Marktführer auf dem europäischen Fernbusmarkt entwickelt. „FlixBus hat Busfahren wieder cool gemacht“, so FlixBus-Gründer Daniel Krauss. Die Kombination aus einem quirligen Startup-Team und einer klassisch mittelständisch geprägten Busbranche hat den Mobilitätsmarkt in Europa in den letzten Jahren nachhaltig durcheinander gewirbelt.

Startschuss für das einzigartige Comeback eines bis dato leicht angestaubten Verkehrsmittels war die Öffnung des innerdeutschen Markts 2013. Mit der Liberalisierung des Fernverkehrs strömten private Anbieter und milliardenschwere Großkonzerne wie die Deutsche Post auf den Fernbus-Markt und lieferten sich hier einen erbitterten Konkurrenzkampf.

An der Spitze standen allerdings von Anfang an zwei Startups: FlixBus aus München und MeinFernbus aus Berlin. Beide setzten auf einen technologie-getriebenen Ansatz und auf die Kooperation mit traditionellen Busunternehmern aus dem regionalen Mittelstand. Zwei Jahre lang waren beide Startup-Teams die härtesten Wettbewerber auf der Straße, dann folgte 2015 die Verbündung zu Deutschlands größtem Fernbusanbieter.

Die Erfolgsgeschichte nahm weiter Fahrt auf: 2015 startete FlixBus in Frankreich, Italien und den Niederlanden flächendeckend Inlandsnetze nach deutschem Vorbild. Mit rund 20 Millionen Passagieren beförderten die FlixBusse erstmals mehr Reisende als der innerdeutsche Flugverkehr. Warum die Reisealternative so attraktiv ist und immer mehr Kunden überzeugen kann, liegt auf der Hand: Reisen per Fernbus ist sicher, umweltbewusst, unschlagbar günstig, die Busse der FlixBus-Flotte bieten stabiles und kostenloses WLAN sowie Steckdosen zum Aufladen von Laptops und Smartphones, buchen geht einfach und bequem per FlixBus-App, stornieren ist flexibel bis 15 Minuten vor Abfahrt möglich.

Mit viel Mut und Herzblut

Für seine Innovationsfähigkeit im Bereich Customer Experience wurde FlixBus erst kürzlich als „Deutschlands Vorreiter im digitalen Zeitalter“ und „Leuchtturm der deutschen Wirtschaft“ mit dem Game Changer Award 2016 ausgezeichnet. „Wir sind extrem stolz auf unser Team und unsere mittelständischen Buspartner. Nur durch viel Mut und Herzblut haben wir gemeinsam den Erfolg der FlixBusse in Deutschland möglich gemacht“, so André Schwämmlein, FlixBus-Mitgründer, bei der Preisverleihung im Berliner Gasometer.

Dass das Startup von einst inzwischen zum internationalen, nicht mehr vom Mobility-Markt wegzudenkenden Player geworden ist, verdeutlicht nicht nur die Anzahl der täglich bedienten Strecken und beförderten Fahrgäste, sondern auch die Zahl der neugeschaffenen Jobs: Inzwischen besteht das FlixBus-Team aus rund 1.000 Mitarbeitern. Dazu sind mittlerweile rund 5.000 Fahrerinnen und Fahrer für FlixBus unterwegs. Diese sind bei den mittelständischen Buspartnern aus Deutschland, Österreich, Italien oder den Niederlanden angestellt, häufig Familienbetriebe und Busunternehmer in dritter Generation.

André Schwämmlein: „Viele unserer Mittelständler sind in den letzten Jahren gemeinsam mit uns gewachsen.“ Neben den deutschen Zentralen in München und Berlin hat FlixBus in den letzten Monaten neue Büros in Paris, Mailand, Zagreb und Stockholm eröffnet.

„Wir sind alle grün“

Besonders am französischen Markt lässt sich die Bedeutung des Unternehmens – auch über die deutschen Ländergrenzen hinweg – ablesen: In Frankreich ist der Fernbus in ökonomischer und ökologischer Hinsicht oft die bessere Option, gerade wenn der Zug- und Flugverkehr wieder mal bestreikt wird. Ein gutes Jahr nach dem Roll-Out des französischen Inlandsnetzes hat es das französische FlixBus-Team mit Büro in Paris hier nach deutschem Vorbild mit drei Millionen Kunden zum führenden Anbieter geschafft.

Daniel Krauss: „Wir hätten uns zum Start definitiv nicht träumen lassen, dass es heute auch FlixBus France, FlixBus Italia oder FlixBus Danmark geben wird. Die Entwicklung zum internationalen Anbieter spiegelt sich auch in unserem Team wider: Wir sind mittlerweile zwar alle grün, aber trotzdem eine ziemlich bunte Mischung.“

Bildergalerie: Die Menschen hinter dem Erfolg

Wie FlixBus-Mitarbeiter die Entwicklung vom Startup zum internationalen Unternehmen erleben: Fünf Mitarbeiter des Mobilitäts-Riesen berichten von ihrem Arbeitsalltag. Für alle, die Teil des FlixBus-Teams werden wollen gibt’s hier weitere Infos und die aktuell ausgeschriebenen Jobs.

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Jörn, Unternehmenskommunikation

„Ich bin fast von Anfang an dabei. Mich hat vom ersten Tag an begeistert, mit einer klugen Idee so viele Menschen zu bewegen – und das mit einem Team, das im Herzen immer jung geblieben ist.“

Fotos: FlixBus