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Seit der Fusion mit MeinFernbus und der Übernahme des britischen Konkurrenten Megabus wird der hiesige Fernbusmarkt von einem Unternehmen dominiert: Flixbus. Am vergangenen Freitag gab der Münchner Fernbusbetreiber dann bekannt, eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben.

Neu an Bord ist der Tech-Investor Silverlake. Neben den schon bestehenden Gesellschaftern General Atlantic, Holtzbrinck Ventures und Daimler konnte das Unternehmen damit einen einflussreichen Player aus dem Silicon Valley für sich gewinnen. Bevor Silverlake sich beteiligt hat, soll General Atlantic als größter Anteilseigner an Flixbus etwas über 35 Prozent gehalten haben, schreibt Die Welt.

Wie auch bei den vorherigen Runden schweigt sich Flixbus über die Höhe des Fundings aus. Da das Startup als GmbH geführt wird, ist es nicht mitteilungspflichtig. Nach Informationen von NGIN Mobility und Gründerszene soll die Investitionssumme allerdings zwischen 75 bis 100 Millionen Dollar liegen. Flixbus gab auf Nachfrage an, man mache grundsätzlich keine Aussage zu dem Thema. Der Betrag wurde weder bestätigt noch dementiert.

Brancheninsider gehen von einer Bewertung des Monopolisten von über einer Milliarde Dollar aus.

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Mit dem Geld aus der jüngsten Finanzierung soll nun das Liniennetz effizienter gestaltet und die Auslastung der Busse gesteigert werden, gab das Unternehmen bekannt. Zudem will Flixbus weitere Kundengruppen ansprechen und mit Hilfe von Silverlake zu einem „datengetriebenen“ Technologieunternehmen werden. „Wir wollen dem Kunden genau die Strecke zu der Zeit und dem Preis bieten, die er auch sucht“, so Mitgründer André Schwämmlein.

Bild: Flixbus