IT-Freelancer – Freiwild im Arbeitsmarkt? Hiscox

Arbeitswelt im Umbruch: Die Freelancer kommen!

Die Digitalisierung hat die letzten Festen der traditionellen Arbeit aufgebrochen – und neben neuen Branchen auch neue Berufsprofile entstehen lassen. Da wären zum Beispiel die IT-Freelancer: Diese arbeiten als selbstständige Einzelunternehmer an spezifischen, oft zeitbegrenzten Projekten für ihre Auftraggeber. Der Großteil der IT-Freiberufler ist einer Studie des Spezialversicherers Hiscox zufolge jünger als 40 Jahre, männlich, generiert einen jährlichen Umsatz von weniger als 100.000 Euro – und ist nicht ausreichend gegen Berufsrisiken abgesichert.

„Es wird schon nichts passieren.“ – Warum diese Einstellung so gefährlich ist

Als Innovationsmotoren in einer der leistungsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft sind IT-Freelancer gefragter denn je. Und trotzdem arbeiten sie oft unter prekären Bedingungen. Wenig Zeit, enge Projekttaktung und ungenaue Briefings – all das setzt sie unter hohen Druck. Denn: Ein einziger Fehler kann im Handumdrehen ein ganzes Unternehmen zum Stillstand bringen.

Einmal nicht aufgepasst … Die größten Schadensszenarien für Freelancer

Während Angestellte in der Regel nur beschränkt haften, müssten Selbstständige sich eigenständig gegen Risiken absichern. Bei jedem Projekt läuft ein IT-Freelancer deshalb Gefahr, immense Kosten begleichen zu müssen. IT-Freelancer sind sich ihren beruflichen Risiken bewusst – verdrängen diese jedoch häufig.

Dass ein Kunde nicht zahlt, befürchtet die Hälfte der Befragten. Welche weiteren Risiken können die Karriere von IT-Freiberuflern vorzeitig beenden?

1.    Programmierfehler

38 Prozent der befragten Freelancer befürchten, dass ein eigener Fehler zu finanziellen Einbußen des Kunden führt. Als Beispiel sind hier etwa Programmierfehler zu nennen. So ist zum Beispiel ein IT-Freelancer als Subunternehmer einer Werbeagentur beauftragt worden, für deren Kunden, ein Finanzdienstleistungsunternehmen, ein Online-Formular zur Generierung von Kundendaten zu entwickeln. Aufgrund eines Programmierfehlers kommen die Datensätze nicht beim Finanzdienstleister an, der daraufhin der Werbeagentur das Budget für diesen Auftrag entzieht. Für diese finanzielle Einbuße macht die Werbeagentur den Freelancer haftbar: Der entstandene Schaden beläuft sich auf 250.000 Euro.

2.    Verletzung von Urheberrechten

Viele Bilder sind frei im Internet zugänglich. Doch trotzdem sollte man sich unbedingt darüber informieren, bei wem die Bild- und Urheberrechte liegen, ansonsten wird es schnell teuer. Erhält ein Freiberufler zum Beispiel den Auftrag, eine Firmenwebseite zu erstellen und verwendet dafür Material, dessen Urheberrechte bei Dritten liegen, können sowohl der Freelancer als auch der Auftragsgeber anwaltlich abgemahnt werden.  Die Folgen sind meist hohe Anwaltskosten und Schadensersatzforderungen.

3.    Verlust von vertraulichen Kundendaten

Ein absoluter Alptraum für Freelancer: 36 Prozent der Befragten fürchten sich vor dem Verlust von Kundendaten. Funktioniert beispielsweise ein Backup nicht oder werden Daten aus Versehen überschrieben, kann dies schnell dazu führen, dass ein externes Data-Recovery-Unternehmen hinzugezogen werden muss.

Und auch Cyber-Kriminalität gefährdet Kundendaten: Die Kosten für die Wiederherstellung der Daten nach einem Hackerangriff können sich schnell auf fünfstellige Summen belaufen.

Warum gehen Freelancer unnötige Risiken ein?

Eine Berufshaftpflichtversicherung könnte diesen Gefahren entgegenwirken – trotzdem ist die Mehrheit der IT-Freiberufler nicht ausreichend abgesichert. Woran liegt es, dass so viele Selbstständige ihre berufliche Existenz mutwillig aufs Spiel setzen?

Viele IT-Freiberufler wissen aufgrund der Komplexität der Produkte nicht, welche Vorteile eine Berufshaftpflichtversicherung bietet. Hinzu kommen Sorge vor hohen Kosten, unnötigen Deckungen oder dass die Versicherung im Fall der Fälle doch nicht zahlt.
Dementsprechend sind viele Freelancer nicht bereit, für eine Versicherung zu bezahlen.
Eine fatale Rechnung, die bei vielen nicht aufgehen wird.

Von Profis für Profis: Die IT-Freelancer-Versicherung von Hiscox

Freiberufler aus der IT-Branche wünschen sich einen Versicherer mit Spezialwissen und Erfahrung in ihrer Branche – Anforderungen, die traditionelle Versicherungen oft nicht erfüllen können.
Hier kommt Hiscox ins Spiel: Dank seiner Versicherungsspezialisten und Fachanwälte für IT-Recht verfügt der Spezialversicherer über branchenspezifische Expertise und bietet seit Mai 2016 eine neue IT-Freelancer-Versicherung an, die sich durch wählbare Module anpassen lässt.

Das Basismodul bildet die Berufshaftpflichtversicherung, die eine Absicherung gegenüber Ansprüchen aus reinen Vermögensschäden darstellt, also Schutz vor finanziellen Schäden, z.B. aufgrund einer Abmahnung oder Klage. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Abwicklung berechtigter, sowie der Abwehr unberechtigter Ansprüche.

Das Basismodul übernimmt damit teilweise auch die Funktion einer Rechtsschutzversicherung. Sie unterstützt nicht nur im Rechtsstreit, sondern übernimmt auch berechtigte Schäden. Zusätzlich bietet Hiscox individuell wählbare Zusatzdeckungen an, wie Versicherungsschutz bei Verzögerungsschäden, Eigenschäden, Geheimhaltungs- und Urheberrechtsverletzungen, sowie Kostenrisiken im Falle eines gescheiterten Projektes.

Für zusätzlichen Schutz – die Erweiterungsmodule der Freelancer-Versicherung

Nach Bedarf kann dieses Basismodul um drei zusätzliche Module erweitert werden:
Die Betriebshaftpflicht schützt vor den Folgen aus Personen- und Sachschäden, während das Modul der Elektronik- und Büroinhaltsversicherung Sachwerte von der Büroeinrichtung bis zum Laptop absichert. Das vierte Modul, die Cyber- und Datenrisikenversicherung schützt nicht nur vor Viren und dadurch entwendeten Kundendaten, sondern auch vor Cyber-Erpressungen. Hier übernimmt Hiscox die Wiederherstellungskosten und bietet den Versicherten außerdem eine 24/7-Krisen-Hotline, die im Fall einer Cyberattacke sofort hilft.

Als Versicherer setzt Hiscox auf Transparenz und bietet Klartext statt komplizierter Klauseln. Und alles, was nicht ausgeschlossen ist, ist auch wirklich versichert. Damit ist Hiscox nicht nur ein Versicherer, sondern auch ein starker Partner, der die Risiken jedes Kunden individuell einschätzen und so den besten Schutz bieten kann.

Mehr Informationen zur IT-Allround-Versicherung gibt es hier.

 

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