Freelance Partner - Digitalisierung HR

Digitale Headhunter, IP-Targeting, Chatbots – übernehmen Technologien bald das Recruiting? Warum das gerade bei der Personalbeschaffung von Freelancern eher ungünstig ist und wie Unternehmen dieses Vorhaben erfolgreich managen.

Worauf es beim Freelancer-Recruiting ankommt

Recruiting hat viele Facetten. Momentan stark im Kommen? Bots, die in riesigen virtuellen  Datenbanken und Berufsnetzwerken auf Personalpirsch gehen, seitenlange Online-Tests, digitale Assessment-Center und Co.

Das Problem an dieser digitalen Vorgehensweise: Die Technologien können vielleicht die Qualifikationen eines potenziellen Job-Kandidaten einigermaßen bewerten, doch sie haben kein Gespür für den Menschen hinter dem Bewerberprofil. Von Scharfsinn für Teamfit, Arbeitsweise, Erfahrungshintergrund und Talent ganz zu schweigen.

Und genau das ist beim Recruiting generell, und insbesondere beim Recruiting von Freelancern, problematisch. Denn diese werden in der Regel für zeit- und erfolgskritische Projekte sowie anspruchsvolle Aufgaben gesucht, bei denen fachliche Kompetenz, ein überdurchschnittliches Engagement und hohe Flexibilität gefragt sind. Ein Unternehmen, das Freelancer einstellt, entscheidet sich ganz bewusst dafür. Es erwartet, dass die Arbeitskraft unverzüglich einsatzbereit ist, nicht lange eingearbeitet werden muss, sich schnell anpasst und mit einem großen Erfahrungsschatz Höchstleistungen erbringt.

Klassische Datenbanken und die gängigen digitalen Börsen geben solche Informationen nicht her. Es sind die zwischenmenschlichen, „warmen“ Kontakte aus gut ausgebauten Netzwerken, die langfristigen Erfolg versprechen.

Bis wohin die Digitalisierung des Personalwesens sinnvoll ist

Freelance Partner - Milan Uhe

„Auch die moderne Personalarbeit hat ihre digitalen Grenzen“, meint Milan Uhe von Freelance Partner.

Dass die digitale Transformation Einzug im HR-Bereich hält, ist gut – zumindest bis zu einem gewissen Punkt. „Das Backoffice muss heutzutage digital sein, damit Personaler ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen können“, sagt Milan Uhe, Gründer und Geschäftsführer von Freelance Partner. „Hochgradig digitalisierte Datenbanken, automatisierte Verwaltungsprozesse, digitale Tools für Bewerbermanagement und -kommunikation sowie die Digitalisierung der Briefpost gehören in jedes moderne Unternehmen.“ Vorsichtig sein sollte man aber mit all den Algorithmen, die momentan stark auf Recruiting-Mission sind. Man sagt, diese Technologien seien gekommen, um zu helfen, aber tun sie das wirklich? Milan ist überzeugt: Je menschlicher die Arbeit, desto niedriger die Wahrscheinlichkeit, dass Nullen und Einsen es schaffen, sie vernünftig zu erledigen.


Freelance Partner vermittelt deutschlandweit Freelancer und Interim Manager für zeitlich befristete Sonderprojekte und Überbrückungsvakanzen. Bei der Arbeit mit Unternehmen und Bewerbern baut das Team stark auf langfristige persönliche Beziehungen, Partnerschaft, Vertrauen, Nähe, Transparenz und Flexibilität. Freelance Partner kann mit einem Pool an 6.000 High Professionals innerhalb kürzester Zeit passende Kandidaten an Mandanten für zeitlich befristete Projekte vermitteln.


Was im Freelancer-Bewerbermanagement zählt

„HR ist People Business. Man kann menschlichen Fit nicht in Algorithmen verpacken. Eine positive Candidate Experience im Bewerbungsprozess ist das Mindeste, wenn es um den Aufbau einer vertrauensvollen Personalbeziehung geht, da sie bereits im ersten Schritt Wertschätzung ausdrückt“, sagt Milan. „Genau das machen wir bei Freelance Partner. Wir kennen unsere Freelancer und Interim Manager alle persönlich und wissen daher ganz genau, wer zu welchem Unternehmen passt.“

Ein nicht unwichtiger Punkt für Unternehmen, wenn man sich die derzeitige Arbeitswelt anschaut. Denn der Wind hat sich gedreht – Stichwort Arbeitskräftemangel und War for Talents. Es sind jetzt nicht mehr alleinig die Arbeitgeber, die entscheiden, ob es zu einer Zusammenkunft kommt. „Es sind die Arbeitskräfte, die sich aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Gerade Freelancer stehen in dem Genuss, sich ihre Projekte auswählen zu können. Daher empfehlen wir stark, professionelle Netzwerke zu nutzen, bei denen die Menschen dahinter wissen, wie beide Seiten ‚ticken’“, sagt Milan weiter. Denn nur so entstehen erfolgreiche und langfristige Arbeitsverhältnisse.

Die Vorzüge von Freelancern und Interim Managern

Freelance Partner verfügt über ein handverlesenes Netzwerk aus tausenden fachlich hochqualifizierten Fach- und Führungskräften, die für einen befristeten Zeitraum anspruchsvolle Aufgaben oder erfolgskritische Projekte übernehmen. „Gerade, wenn neue Prozesse aufgebaut werden sollen, technische Sonderprojekte anstehen oder kurzfristig Vakanzen oder Elternzeiten überbrückt werden müssen, punkten Freelancer und Interim Manager als Arbeitskräfte“, so Milan. Denn diese freien Mitarbeiter sind echte Knowledge Worker: Sie verfügen durch ihre Job-Rotation über einen hohen Erfahrungsschatz, ausgeprägte Fachkompetenzen und grandiose Entscheidungsqualitäten. Sie arbeiten in der Regel produktiv und motiviert. Sie sind schnell einsatzbereit und sie arbeiten ohne Kündigungsfrist hochgradig flexibel. „Ich hoffe, dass sich mehr Unternehmen für das Arbeiten mit Freien entscheiden. Traut euch, es lohnt sich im Zweifel!“

Wer möchte, kann sich gerne einmal mit Milan austauschen: milan.uhe@freelance-partner.de.

 

Weitere Informationen zu Freelance Partner gibt es hier:
Warum Unternehmen unbedingt mehr Freelancer einstellen sollten
4 Gründe für den Einsatz von Freelancern
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Artikelbild: Artur Tavares/eyeem.com
Bild Milan Uhe: Milan Uhe