GameDuell fluffy invasion

„Flausch-Invasion“ im Berliner Büro: ein Protagonist des GameDuell-Titels „Fluffy Birds“ in vielfacher Ausführung

Entlassungen bei GameDuell: Die Spiele-Schmiede trennt sich von rund 50 Mitarbeitern. Der Grund: ein hauseigenes Entwicklerstudio wird aufgegeben. Zuvor soll das Berliner Unternehmen etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt haben.

In dem erst vor zwei Jahren gestarteten Studio wurde an digitalen Arcade-Games gewerkelt. Das sind Spiele, die ihren Ursprung in Spielhallen haben und früher an Automaten gespielt wurden. Der Markt für diese Kategorie sei extrem wettbewerbsstark geworden, begründet das Unternehmen die Aufgabe des Studios. Bereits vor der Eröffnung des Studios bot das Unternehmen Arcade-Spiele wie Jetrip, Q-Bust, Kugeln des Olymp oder Magnoid an.

Alle anderen Abteilungen sollen aber genauso weiter geführt werden wie bisher. Man fokussiere sich nun auf digitale Karten- und Board-Spiele, so das Unternehmen.

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Die Games-Firma bietet nach eigenen Angaben 70 Spiele in sieben Sprachen und verzeichnet 130 Millionen registrierte Spieler. Spiele-Konkurrenz gibt es aber allein in Deutschland für GameDuell genug: InnoGames, BigPoint und Goodgame Studios aus Hamburg, die Berliner von Wooga oder Gameforge aus Karlsruhe.

Das Unternehmen wurde 2003 von Kai BolikMichael Kalkowski und Boris Wasmuth gegründet. Beteiligt ist unter anderem der Risikokapitalgeber Acton Capital Partners.

Bild: GameDuell