Geomarketing - scale11

Das Startup wingu hilft seinen Kunden dabei, ihre Inhalte ortsexklusiv auszustrahlen.

Wo sind meine Kunden?

Begleitet von latentem Magenknurren schlendert man die Straße entlang und hält Ausschau nach dem nächsten Laden, um seinen Hunger zu stillen. Plötzlich vibriert das Smartphone: Das Café um die Ecke bietet einen Lunch-Deal mit extra Getränk an. Wer sagt da noch Nein?

Wer Produkte oder Dienstleistungen verkaufen will, muss nicht nur wissen, wer seine Kunden sind. Vor allem muss er wissen, wo sie sind. Das ist bei Weitem keine neue Erkenntnis in der Marketing-Welt. Bekannte US-Unternehmen wie McDonalds oder Walmart setzen schon seit Jahren auf Standortdaten, um ihre Kunden nicht nur zur richtigen Zeit, sondern eben auch am richtigen Ort zu erreichen. Mithilfe von geografischen und soziodemographischen Daten und Bewegungsprofilen locken sie potenzielle Kunden mit personalisierten Angeboten in die nächstgelegene Filiale.

In Deutschland steckt diese Art des Marketings noch in den Kinderschuhen – hat aber mindestens genauso viel Potenzial wie in den Staaten. Die Hamburger Proximity-Plattform wingu hat sich auf die Erstellung, Ausstrahlung und Analyse von ortsrelevanten Inhalten spezialisiert.

Worauf müssen Unternehmen achten, die Geomarketing in ihre Marketing-Strategie aufnehmen wollen?

Content Kontext ist King

Die „One Message fits all“-Herangehensweise ist schon lange veraltet. Kunden möchten heute personalisierte Botschaften erhalten, die zu ihren Interessen und Bedürfnissen passen. Wer auf Geomarketing setzt, muss außerdem darauf achten, dass Inhalte positions- und minutengenau sowie ortsexklusiv erscheinen – denn die neue Form des Contents ist kontextabhängig.

„Die neue Konsumenten-Generation, deren Erwartungshaltungen und Bedürfnisse wir befriedigen müssen, ist von permanenter Konnektivität geprägt. Sie ist es gewohnt, zu jeder Zeit, an jedem Ort mit dem Smartphone Zugriff auf Informationen zu haben. Location based Content bietet hier Chancen für echten Service, weil wir die jeweiligen Situationen der Passanten und Leser berücksichtigen. Wir wissen, wo sie sich gerade befinden, wir wissen, was sie gerade sehen, hören, eventuell riechen. Darauf müssen wir eingehen“, so Michael Wolf, Gründer von wingu über die Möglichkeiten, ortsspezifische Inhalte punktgenau zu personalisieren und in den richtigen Kontext zu setzen.

„Unser Ziel muss es sein, die Momente der Kaufabsicht unserer potenziellen Kunden zu identifizieren und mit ortsspezifischen Inhalten und Services besondere Erlebnisse zu schaffen“, so Wolf weiter. Aber wie bringen Marketers ihre Botschaften denn nun an den Kunden?

Wie Unternehmen Geomarketing in ihre Gesamtstrategie integrieren

Was sich nach großem Aufwand anhört, ist tatsächlich nicht so kompliziert wie gedacht. Mit wingus Software können Kunden ihre Inhalte selbst mit bestimmten Location-Triggern, wie Beacons, Eddystone, NFC, QR-Code oder Geofence, verknüpfen. Positionsgenau und in fest definierten Zeiträumen wird der Content dann auf Smartphones oder andere mobile Geräte von potenziellen Kunden versendet. „Wir haben uns bewusst für eine Bandbreite verschiedener Technologien entschieden. Auf wingu ist es zum Beispiel möglich, Location based Content an Beacons am Regal eines Supermarktes und gleichzeitig an eine Geofence-Zone auf dem Festival-Gelände zu verknüpfen. Dieser Trigger-Mix ermöglicht, dass jeder je nach Anwendungsfall und Einsatz seine Zielgruppe auch wirklich erreicht.“

Geomarketing auf der scale11

wingu-Team CEBIT - scale11

Das wingu-Team bei der scale11 2017: Michael Wolf (Gründer), Harriet Oerkwitz (PR & Marketing) und Moritz Dreger (Account Manager) konnten sich qualifizierte Leads, Medienpräsenz und spannende Kontakte sichern.

Wie einfach Location based Content mit ihrer Lösung zu integrieren ist, hat wingu auch im Startup-Bereich der CEBIT, der scale11, demonstriert. Ohne technische Vorkenntnisse konnten Messebesucher ihre Lösung bedienen und sich kreativ ausleben.

„Wir waren von der Dynamik in der Startup-Szene positiv überrascht. Wir stellen fest, dass sich etablierte Unternehmen auch mit jungen Technologie-Unternehmen austauschen und positionieren wollen. So profitieren alle vom jeweiligen Development-Vorsprung“, berichtet Michael Wolf von der scale11 2017.

Ab 2018 ist die scale11 Teil des neuen Messe-Formats d!tec, bei der disruptive Startup-Ideen auf erfahrene Branchenveteranen treffen. Jetzt Tickets sichern!

 

Artikelbild: EyeEm.com
Bild wingu: wingu AG