German Silicon Valley Accelerator 2013

In die USA zu expandieren, ist auch für viele deutsche Gründer ein Ziel. Warum nicht im Silicon Valley starten? Auch 2013 sucht der German Silicon Valley Accelerator wieder einige deutsche Startups, die im amerikanischen Markt Fuß fassen wollen. Teilnehmer des Programms bekommen für jeweils drei Monate Unterstützung, um sich im Silicon Valley ein Netzwerk aufzubauen. Bis zum 31. August können sich junge Startups aus Deutschland noch für das Programm bewerben.

Erfahrungen der Deutschen im Silicon Valley

Anfang 2012 launchte der German Silicon Valley Accelerator (germanaccelerator.com). Das Programm will deutschen Gründern den Markteintritt in die USA erleichtern – unter den teilnehmenden Startups auch Branchengrößen wie 6Wunderkinder (www.6wunderkinder.comCustomer Alliance (www.customer-alliance.de) und Upcload (www.upcload.com), die alle Ende 2012 ins Valley reisen. Die deutschen Startups Fair Observer (www.fairobserver.com) und Trifense (www.trifense.de) waren die ersten beiden Unternehmen, die mit Hilfe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in die USA gehen durften.

Fabian Neuen, der Gründer von Fair Observer, hat Anfang des Jahres von seinen Erfahrungen im Valley berichtet und meint unter anderem, dass er lernen musste, größer zu denken. Gerade beim Austausch stellt Fabian Neuen einen Unterschied zur deutschen Szene fest: „Im Valley reden Gründer über ihre Produkte und Arbeitsweisen und verbessern so auch das Produkt, was in Deutschland nicht so üblich ist.“ Abschließend fasst der Gründer zusammen, dass man zwar schlecht messen könne, wie das „German Silicon Valley Accelerator“-Programm (GSVA-Programm) den Erfolg seines Startups beeinflusse, die Voraussetzungen aber nicht besser hätten sein können.

Fair-Observer-Mitgründer Christian Becker: „Die Investoren hier erwarten Umsätze, die um den Faktor fünf bis zehn größer sein müssen.“ Außerdem würden perfekte Execution und konsequenter Austausch zu den wichtigsten Punkten in der Mentalität im Valley gehören, so die FairObserver-Gründer.

Das GSVA-Programm im Überblick

Jedes Startup im GSVA-Programm wird mit einem Büro für bis zu zwei Gründer ausgestattet, außerdem mit einem Konferenzraum und Internet. Die GSVA-Förderung beinhaltet auch Unterstützung, um ein Visum in den USA zu bekommen.

Jedes Startup wird vom GSVA-Team, aber auch von Mentoren aus dem Valley beraten. Gründer können mit den Mentoren konkrete Projekte und strategische Entscheidungen besprechen. Um Anschluss an das amerikanische Gründernetzwerk zu bekommen, nehmen die Gründer an Netzwerkveranstaltungen teil.

Startups, die am GSVA-Programm teilnehmen wollen, müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Der Geschäftsbereich der Startups muss in der Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie liegen
  • Die Startups müssen jünger als drei Jahre sein und aus Deutschland kommen
  • Die Businesspläne der Startups müssen zum US-Markt passen und ein hohes Potenzial für Wachstum und Expansion aufweisen – insbesondere in Bezug auf den US-Markt

Veranstaltungsinformationen

  • Ort: Silicon Valley
  • Datum: Bewerbungsschluss am 31. August 2012
  • Kosten: kostenlos

Voraussetzungen zur Bewerbung und weitere Informationen zur GSVA-Förderung gibt es auf der Veranstaltungsseite.

Bild: Shashi Bellamkonda

Update: Anders als im Artikel zuvor beschrieben müssen die Startups nicht aus der EXIST-Gründerförderung hervorgegangen sein.