Bald nicht mehr Nestpick-COO: Patricia Moubarak

Entlassungen, gekürztes Angebot, fragwürdige Methoden – das Wohnungsstartup Nestpick machte zuletzt diesen Frühling von sich Reden, als Gründerszene über die Zustände bei dem Venture von Rocket Internet berichtete.

Im Laufe des vergangenen Jahres schrumpfte das Team, das zu Hochzeiten aus mehr als 140 Mitarbeiter bestand, auf heute etwa 20 Angestellte zusammen. Das Büro an der teuren Adresse Unter den Linden in Berlin-Mitte wurde aufgegeben. Außerdem reduzierte Nestpick das Angebot auf seinem Portal von 35 Städten mit Wohnungsanzeigen auf nur noch fünf Metropolen, die online zu finden sind. Aktiv soll allerdings nur noch am Berliner Markt gearbeitet werden, war aus dem Unternehmensumfeld zu hören.

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Nach Gründerszene-Informationen hat nun die Geschäftsführerin und COO Patricia Moubarak gekündigt und wird das Startup verlassen. Dies ist aus dem Umfeld des Unternehmens und aus Rocket-Kreisen zu hören. Auf LinkedIn gibt Moubarak an, nach „neuen Herausforderungen“ zu suchen. Auf Anfragen reagierte Nestpick bislang nicht.

Patricia Moubarak ist ausgebildete Ärztin und arbeitete als Beraterin bei McKinsey, bevor sie zum Rocket-Startup Foodpanda wechselte. Ende 2014 wurde sie dann dem Nestpick-Gründer und CEO Fabian Dudek (23) als erfahrene Managerin zur Seite gestellt, als Rocket bei dem holländischen Startup einstieg und es nach Berlin brachte.

Wohnungsstartup: Steht Nestpick vor dem Aus?

Steht Nestpick vor dem Aus?

Die Schrumpfkur geht weiter bei Nestpick, das zuletzt 11 Millionen Funding erhielt: Sowohl Belegschaft und Angebot wurden dezimiert, so soll der Turnaround klappen.

Bild: Nestpick