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Die Schaltzentrale des Ampere soll als Social-Entertainment-Raum umfunktioniert werden

Das Ampere ist ein 1926 erbautes Umspannwerk in Berlin Prenzlauer Berg. Inzwischen ist das Gebäue zum Loftobjekt umfunktioniert worden und steht unter Denkmalschutz. Seit kurzem ist das Ampere auch der neue Hauptsitz von Glispa. Zuvor eröffnete das Unternehmen, das sich um das Online- und Mobile-Marketing von Firmen wie Kaspersky oder Kongregate kümmert, bereits neue Büros in Tel Aviv und San Francisco. Weitere Niederlassungen befinden sich in Beijing, Bangalore und Sao Paulo.


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Die Rezeption von Glispa: Der maßangefertigte Counter wiegt über eine Tonne und musste per Kran in die Lobby gehoben werden.


Glispa plant groß: Insgesamt sollen in den nächsten fünf Jahren in Berlin mehrere hundert neue Arbeitsplätze entstehen. Auch eine unternehmenseigene Kinderbetreuung, Sportangebote – sowohl Indoor als auch im nahe gelegenen Jahn-Sportpark – und ein Food-Konzept soll es geben. In der ehemaligen Schaltzentrale des Ampere plant das Unternehmen ein Social-Entertaiment-Raum für die Mitarbeiter.

Zudem will Glispa sogenannte „Serviced Apartments“ einrichten, um neuen Mitarbeitern aus dem Ausland den Übergang bis zum endgültigen Umzug nach Berlin zu erleichtern. Oder um die internationalen Glispa-Mitarbeiter bei ihrem Berlin-Besuch zu beherbergen.

Hat sich Glispa von Google und Facebook inspirieren lassen? Ein Youtube-Video von der Büro-Eröffnung lässt schon erahnen, was den Mitarbeitern bei Glispa geboten wird.


So feierte Glispa den Einzug in das neue Hauptquartier.


Glispa wurde 2008 von Geschäftsführer Gary Lin gegründet. Im März dieses Jahres wurden die Berliner von der Londoner Market Tech Holding für 32 Millionen Euro gekauft. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 150 Mitarbeiter aus 34 Nationen.

Ein nahezu identisches E-Werk hat übrigens das Berliner Unternehmen MyHammer zu bieten. Hier geht es zu den Bildern.

Bilder: Gründerszene/Michael Berger