Schweizer investieren in Lieferservice für Lebensmittel

Mit dem Verkauf eines Anteilspakets am Shopping-Club BuyVIP vom 3. Dezember 2009 erzielten die Schweizer Investoren der Mountain Super Angel AG eine satten sechsstelligen Betrag. Dieselbe Summe reinvestierten sie prompt und noch am gleichen Tag in ein anderes Unternehmen: YourDelivery.

Insgesamt 10 Prozent der Anteile übernehmen die Schweizer als Leadinvestor bei der Kapitalerhöhung von YourDelivery (www.yourdelivery.de). Mit am Herd brutzeln laut Pressemitteilung außerdem Mark Korzilius, der Gründer der Vapiano-Kette, und Michael Brehm, ehemaliger Geschäftsführer bei StudiVZ (www.studivz.de). Das Gesamtvolumen der Investition bewegt sich in einem sechsstelligen Bereich, welches dem weiteren Wachstum der Plattform im deutschsprachigen Raum zu Gute kommen soll.

Die Neuinvestition wird von Investorenseite aus begründet mit dem vielversprechenden B2B-Konzept der Plattform. Gemeint ist die Möglichkeit, mittels Software-as-a-Service (SaaS) die Onlinebestellung von Lebensmitteln für die Nutzer gerade für Firmen unkompliziert zu gestalten. Dies wäre vor allem positiv für kleine und mittelständische Unternehmen ohne Kantine, die bei den Kosten für Küchenpersonal sparen müssen, ohne dass sie dabei auf eine Verköstigung ihrer Angestellten zu verzichten brauchen: „Wir glauben, dass yourdelivery die Firmenkantine von morgen sein wird. Mitarbeiter können bestellen, was ihnen schmeckt, bekommen hervorragende Qualität geliefert“, so Verwaltungsrat der Mountain Super Angel (www.super-angel.ch) Ingo Drexler.

Dass die Schweizer ein feines Näschen und guten Geschmack bei Investitionen haben, bewiesen sie bereits mit dem Verkauf eines Anteilspakets des Shopping-Clubs BuyVIP (www.buyvip.com). Auf lediglich rund ein Drittel haben die Business Angel ihre Anteile reduziert, obwohl sie vom „Vertriebskonzept der Gesellschaft sehr überzeugt“ sind. Den eigenen Aktionären wird es ebenfalls schmecken, hat doch der Exit bei BuyVIP nach bereits 20 Monaten das Investment ungefähr 2,5 mal wieder eingespielt. Käufer der Anteile war im übrigen die spanische Investmentgesellschaft Debaeque Venture Capital.

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