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Der US-Dienst Formspring.me erhält 2,5 Millionen Dollar, Google Analytics plant eine Opt-Out-Funktion als Browser-Plugin und die Webinale bietet einen eigenen StartUp-Day mit namhaften Referenten.

2,5 Millionen Dollar für Formspring.me

Das amerikanische Frage-und-Antwort-Spiel Formspring.me hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar erhalten. Der äußerst spartanische Dienst bietet die Möglichkeit, anonyme Fragen zu erhalten und war ursprünglich als Seitenprojekt und Marketingwerkzeug der Firma FormSpring angelegt. Ende 2009 gelangte er vor allem in der deutschsprachigen Netzgemeinde innerhalb kürzester Zeit zu Bekanntheit. Durch die millionenschwere Finanzierung soll der Dienst nun als eigene Firma fortgeführt werden.

Opt-out für Google Analytics

„In der Praxis“, urteilten die IT-Rechtsexperten Sebastian Kraska und Alma Lena Fritz bereits im Dezember, sei „von der Verwendung von Google Analytics in den meisten Fällen abzuraten.“ Die obersten deutschen Datenschutzbehörden hatten Bedenken angemeldet. Google steht nach eigenen Angaben nun kurz davor, ein Browser-Plugin zu veröffentlichen, dass es den Nutzern ermöglichen soll, nicht erfasst zu werden (Opt-out).

StartUp-Day der Webinale

Auf der Ende Mai stattfindenden Webinale wird es für Gründer einen eigenen „Startup-Day“ geben. Dabei stehe jedoch nicht das Pitchen im Vordergrund, sondern der Erfahrensaustausch. Als Speaker zugesagt haben etwa Thomas Bachem von United Prototype, StudiVZ-Gründer Dennis Bemman, Felix Haas von Amiando und Kolja Hebenstreit von Team Europe Ventures.

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Attraktiv für Google

Rand Fishkin, Gründer und CEO des SEOmoz-Blogs erklärt in der aktuellen Folge der Reihe Whiteboard-Friday, wie umfangreiche Webseiten nicht vom Google-Crawling verschont bleiben. Wichtig ist dies vor allem für Seiten aus dem E-Commerce-Bereich. Dabei kommt es unter anderem darauf an, wie die Inhalte kategorisiert werden, um die Seiten für Suchmaschinen wieder „interessant “ zu machen.

Die Goldene Nase 2010

Als Business Angel mit dem besten Riecher wurde in diesem Jahr Prof. Dr. Ingo Kett vom Business Angel Network Deutschland (BAND) ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurde Kett von zwei StartUps, bei denen er über die Viaticum GmbH als Business Angel aktiv ist. CODE-no.com vergibt Identifikationsnummern an Markenprodukte, um Diebstahl vorzubeugen und die Public Salespromotion GmbH, die als erstes Unternehmen mit publicbox Pakete als Werbeträger nutzt.

Kontrolle ist gut

Dem Arbeitgeber ist sehr daran gelegen, die Nutzung der von ihm zur Verfügung gestellten Büro-Kommunikationsmittel zu überprüfen. Daraus ergibt sich allerdings auch die Frage, auf welcher gesetzlichen Grundlage die dabei entstehenden Daten vom Chef überwacht werden können. Sebastina Kraska unterscheidet im Gründerszene-Artikel zwischen der privaten und dienstlichen Nutzung.

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