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Adscale erhält 5 Millionen Euro von Time Equity Partners, Qype bekommt einen neuen CEO, StudiVZ plant eine Musiktauschbörse und Bigpoint expandiert am Standort Berlin.

5 Millionen Euro für AdScale

Das Münchner Unternehmen AdScale (www.adscale.de) hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 5 Millionen Euro abgeschlossen. Kapitalgeber ist die französische Beteiligungsgesellschaft Time Equity Partners. AdScale ist ein Echtzeit-Markplatz für Onlinewerbung, der Werbetreibende und Websitebetreiber (Publisher) zusammenführt. Bisherige Investoren sind der European Founders Fund und Holtzbrinck Ventures.

Neuer CEO bei Qype

Nach nur anderthalb Jahren verlässt der bisherige Qype-CEO Stephen Taylor wieder das Unternehmen.  Neuer Mann an der Spitze wird der Brite Ian Brotherston, der früher bei BT und AOL, später dann beim französischen  Videoportal DailyMotion tätig war. Nachdem Gründer Stephan Uhrenbacher sich zunächst aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hatte, wurde er zuletzt wieder aktiver bei Qype.

StudiVZ plant Musiktauschbörse

Die VZ-Netzwerke planen vermutlich die Integration einer Musiktauschbörse auf ihren Plattformen. Diese Überlegung äußerte VZ-Chef Clemens Riedl offenbar während eines Vortrags an der Universität Mainz. Riedl will sich die rechtliche Möglichkeit, Privatkopien für Verwandte und Freunde anzufertigen, zu Nutze machen.

Bigpoint mit mehr als 500 Mitarbeitern

Die Spiele-Schmiede BigPoint (de.bigpoint.com) kauft den Konkurrenten Radon Labs auf und expandiert damit weiter an seinem Standort Berlin. Die ehemaligen Geschäftsführer des insolventen Radon Labs übernehmen die Leitung der Berlinabteilung. Mit der Übernahme von 35 Mitarbeitern hat BigPoint nun gut 500 Mitarbeiter.

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Nur ein Drittel der Unternehmen hat Social-Media-Strategie

Lediglich ein Drittel der deutschen Unternehmen hat eine strategische Ausrichtung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Zu diesem Schluss kommen dpa und Faktenkontor nach einer Blitzumfrage. Demnach halten zwar zwei Drittel befragten PR-Praktiker Social Media für wichtig in der Unternehmenskommunikation. Nach Angaben der PR-Agenturen treffe dies jedoch lediglich auf jeden Zehnten zu. Knapp 60 Prozent der Befragten stellen keinerlei Budget für Social Media zur Verfügung.

Kinder an der Latitude-Leine

Das war’s wohl mit dem Klauen von Nachbars Äpfeln: Die ganz private und systematische GPS-Überwachung hat mit besorgten Eltern eine neue Zielgruppe erreicht. Zen Tracker ist der Name einer Applikation, die basierend auf Google Latitude die Bewegungen von Kindern (oder anderen zu observierenden Personen) überwachen lässt. Zen Tracker erlaubt auch das vorherige Definieren eines „sicheren Bereichs“ und meldet über Twitter, SMS oder E-Mail, wenn dieser erreicht oder verlassen wird.

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