kurzmitteilungen_neu

Dem Silicon Valley sind 2009 90.000 Jobs verloren gegangen, txtr startet einen eigenen App-Store für seinen eReader, Netzschaffende gründen einen Kreativ-Marktplatz und der AppFuchs überwacht den deutschen Apple-App-Store.

90.000 Arbeitslose im Silicon Valley

Das Jahr 2009 war auch für die Keimzelle des amerikanischen Entrepreneurships kein gutes: 90.000 Kündigungen verzeichnet ein kürzlich veröffentlichter Bericht. Der Verlust liege zum Teil auch darin begründet, dass weniger ausländische Talente ins Valley kommen. Die Anzahl der angemeldeten Patente und Investionen sei ebenfalls rückläufig.

Txtr startet eigenen App-Store

Der eReading-Anbieter Txtr (www.txtr.com) startet einen App-Store. Da die Software des eigens entwickelten Gerätes „txtr Reader“ auf Linux basiert, steht das System der Programmierergemeinde offen. Mit dem nun angeschlossenen App-Store sollen neue Einnahmemöglichkeiten erschlossen werden.

Netzschaffende: Markplatz für Freelancer

Ein weiterer Marktplatz für kreative Dienstleistungen soll Freelancer und Auftraggeber zusammenführen: Netzschaffende. Die Plattform wirbt damit, Auftraggebern komplett fertige Design-Entwürfe kostenlos zu liefern. Im Falle der Zusage werden die Akteure etwa über ein Treuhandkonto geschützt. Konkurrenz für die Berliner 12Designer.

AppFuchs für deutschen iPhone-Markt

Die Preise im Apple-App-Store schwanken oft so stark, dass man schon ein Fuchs sein muss, um günstig zuzuschlagen. Das dachten sich wohl auch die Hamburger von AppFuchs. Ihre Vergleichsseite beschäftigt sich im Gegensatz zu den großen Vorbildern wie Appshopper jedoch lediglich mit dem deutschen Markt und verspricht stündliche Aktualisierungen der Hitlisten.

link-und-lesenswert_neu

Wie kommt das Investment in die Gesellschaft

Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht, zahlt der Investor sein Investment nicht als Gegenleistung für die Übertragung von vorhandenen Geschäftsanteilen. Würde er dies tun, müsste er die Gegenleistung an die Person(en) leisten, die ihm die Anteile übertragen: Die Gründer! Mit dieser falschen Vostellung räumt Benjamin Monheim im Gastbeitrag gründlich auf.

Lernen und Spielen

Was sich anhört wie ein Werbeslogan, ist der amerikanische Versuch, das Bildungssystem zu verbessern. Und zwar mit der Verbindung von Lehrplan und Social-Gaming. So werden Sechstklässler über Google Maps an die Geographie heran geführt oder schulinterne Probleme über ein geschlossenes Netzwerk gelöst. Real-Life-Simulationen wie Second Life sollen außerdem zu Ausbildungszwecken genutzt werden, wie Mashable berichtet.

Kein Ende in Sicht

Vor kurzem hatte Ben Edelman in einem Blogeintrag beschrieben, wie die Google Taskbar im Internet Explorer trotz Abschaltfunktion weiterhin Daten über den Großen Teich schickt. ZDNet hat nicht nur die Sicherheitseinstellungen des IE und Chrome-Browsers auf Lücken untersucht, sondern auch die Netzwerke Xing und Facebook. Ein paar Tipps und Tricks zur besseren Kontrolle der persönlichen Daten und wie man die Geolokalisierung umgeht, gibt es oben drauf.

Bilder unter Lizenz von jdurham, ariadna, Gerd Müller