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Der Online-Werbemarkt wächst auf über 4 Milliarden Euro, mit Promozebra startet ein weiterer Groupon-Klon und Logicsale optimiert Amazon-Preise.

Online-Werbemarkt wächst

Der Online-Werbemarkt ist im Jahr 2009 um 12 Prozent gewachsen – auf über 4 Milliarden Euro. Dies ergibt eine Analyse der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis. Demnach überholt das Internet zum ersten Mal die Publikumszeitschriften und ist nun drittstärkstes Werbemedium.

Groupon-Klon Promozebra

Es nimmt kein Ende: Mit Promozebra traut sich ein weiterer Groupon-Klon auf den Markt. Das in München verortete Unternehmen wird von der 11nets GmbH betrieben, Geschäftsführer ist Alberto Gemma. Bisher werden nur Angebote aus dem Raum München gelistet. Eine Verbandelung mit MegaZebra wurde bisher nicht bestätigt.

Logicsale optimiert Preise

Die Konkurrenz im Auge und die Hand am Preisregler – das verspricht das just gestartete Produkt von Logicsale (www.logicsale.de). Die Preisoptimierer haben eine Software speziell für Amazon entwickelt, die die Angebote ähnlicher Anbieter scannt und die eigenen entsprechend anpasst.

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Mehr Frauen kaufen online

Mehr als acht Millionen Transaktionen über Online-Shops der Deutschen E-Card-Services wurden für den E-Retail-Report ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass trotz der Männerdomäne im E-Commerce, Frauen den größten Anteil am Umsatz im Netz haben. Zwei von drei Kaufaufträgen stammen demnach von weiblichen Usern.

Der Wink mit dem Zaunpfahl

Vor der Preisgabe von persönlichen Daten im Netz wird allerorten gewarnt. Viel zu leicht können Datendiebe per Phishing Passwörter und ähnliches abgreifen. Aber auch das Offline-Leben ist bedroht, denn viele Nutzer von Geolocation-Diensten wie Foursquare geben ihre Privatadresse an. Mit einer provokanten App erinnern vier Holländer daran, was das bedeuten kann.

Besser absichern

Ein Unternehmen, das E-Mail-Adressdaten für Werbezwecke ankauft, sollte sich damit nicht allein auf eine allgemein gehaltene Zusicherung des Adress-Verkäufers verlassen, die erforderlichen Einwilligungen lägen vor. Was die Käufer beachten sollten, sagen Sebastian Kraska und Alma Lena Fritz im Gründerszene-Beitrag.

Bilder unter Lizenz von alvimann, jdurham