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Die EU prüft, ein Kartellrechtsverfahren gegen Google zu eröffnen, Facebook übernimmt den Reiseführer Nextstop, schließt aber seinen Geschenkeladen und Zynga erhält Millionen von Google.

EU-Kartellverfahren gegen Google?

Der Wettbewerbskommissar der Europäischen Union beschäftigt sich mit der Machtstellung Googles. Nachdem mehrere Konkurrenten sich beschwert hatten, in Googles Suchergebnissen benachteiligt worden zu sein, forderten sie die Offenlegung des streng behüteten Google Rankings. Sollte das Kartellverfahren eröffnet werden, könnte es zu zahlreichen Auflagen durch die EU kommen.

Facebook kauft Nextstop, beendet Gifts

Facebook übernimmt das Bewertungsportal Nextstop und stellt den Dienst zum 1. September 2010 ein. Bisher konnten Nutzer auf Nextstop Sehenswürdigkeiten oder Restaurants bewerten. Facebook selbst plantseit einger Zeit  die Einführung geobasierter lokaler Dienste. Derweil muss das soziale Netzwerk seinen Geschenkeladen „Facebook Gifts“ schließen.

Zyngas stille Teilhaber

Die erfolgreiche Spieleschmiede Zynga hat Google als neuen Gesellschafter an Bord. Laut TechCrunch investierte Google direkt – nicht über Google Ventures – zwischen 100 und 200 Millionen Dollar in das Unternehmen. Das Investment könnte ein wichtiger Baustein sein für Google Games, das noch in diesem Jahr starten soll. In Mountain View sucht das Unternehmen einen „Product Management Leader“ für Games.

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Eine Million Euro für Gründer

Unter dem Namen “Frühphasenfonds Brandenburg” stellen das Wirtschaftsministerium und die Investitionsbank ILB des Landes Brandenburgs 20 Millionen Euro für Gründer  zur Verfügung. Davon gehen bis zu jeweils einer Million Euro an die Auserwählten. Welche Unternehmen für eine Förderung in Frage kommen, erklärt Lars Michalak im Interview mit Gründerszene.

WoW: Diskussion um Klarnamen

Der Betreiber des Online-Rollenspiels World Of Warcraft, Blizzard, hat unfreiwillig eine Diskussion um Anonymität im Internet angestoßen – und damit viel Kritik auf sich gezogen. In seinen Foren wollte Blizzard künftig die ihm vorliegenden Klarnamen anzeigen lassen. Ein Trend, den vor allem Facebook in Gang gesetzt haben dürfte. Mittlerweile gab Blizzard nach und gab bekannt, dass es „nicht nötig sein wird, reale Namen für das Verfassen von Beiträgen in den offiziellen Blizzard-Foren zu nutzen.“

Groupon und die anderen

Das Group-Buying-Modell ist eine Erfolgsgeschichte mit zahlreichen Ablegern, Nachahmern und Trittbrettfahren. In einer länglichen Liste hat TechCrunch sich die Mühe gemacht, eine Auswahl dieser zusammenzutragen und stellt dabei auch Variationen des Geschäftsmodells Groupon vor.

Bildmaterial: clarita, calgrin