Kurzmitteilungen

Der Branchendienst „Kontakter“ stellt eine Umfrage zum Geschäftsklima 2010 vor, das Slow-Media-Manifest ist gegen den schnellen Konsum heutiger Medien und der TechHub von Mike Butcher und Elizabeth Varley nimmt Gestalt an.

Optimistische Skeptiker

01042010_zukunftDeutschlands Werbe- und Medienbranche schaut skeptisch-optimistisch in das Budgetjahr 2009. Das legt die Umfrage des Branchendienstes „Kontakter“ nahe, der zum Jahreswechsel Manager um eine Einschätzung bat. Höhere Investitionen als im Jahr 2009 erwarte kaum ein Unternehmen. Eine Verschärfung des Wettbewerbs sei hingegen wahrscheinlicher.

Slow-Media-Manifest

01042010_achtungDie Kurzform klingt so: „Aufmerksamkeit und Konzentration – mithin Qualität – sind keine Frage der Medien, sondern der Haltung, mit der man sie nutzt“ – in der Langfassung haben Benedikt Köhler, Sabria David und Jörg Blumtritt ein Slow-Media-Manifest verfasst, das gegen die schnelle Konsumierbarkeit (heutiger) Medien antritt.

TechHub nimmt Gestalt an

Der Techhub nimmt Gestalt anSeit der Ankündigung im September 2009 war es ruhig um das neue europäische Silicon-Valley-Pendant TechHub, das sich rund um Mike Butcher und Elizabeth Varley gründete. Nun erklärte Butcher, das Projekt nehme Form an. Gespräche mit der britischen Regierung seien bisher positiv verlaufen und wichtige Tech-Firmen und Entrepreneure bereits an Bord. Das TechHub soll eine Schnittstelle für Tech-StartUps mit Sitz in London werden.

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Olaf Jacobi schaut zurück

Olaf JacobiDer Trend der deutschen Startup-Szene zeigt eindeutig nach oben, da ist sich Olaf Jacobi sicher. In seinem ganz persönlichen Jahresrückblick sieht er aber nicht nur die sonnigen Seiten aus 2009. Die Konkurrenz der drei großen Inkubatoren in Deutschland lässt ihn vermuten, dass die eingesetzte Energie (und auch das Geld) verschwendete Ressourcen sind. Viele Startups am Markt gleichen sich zu sehr, um wirklich erfolgreich zu werden.

Ich weiß, was du die ganze Zeit getan hast

Fünf Dinge die in keinem Tagebuch stehen solltenTagebücher geben einen guten Aufschluss darüber, was die Menschen bewegt hat in der Vergangenheit. Ohne schriftliche Zeugnisse hätte beispielsweise niemand Christoph Columbus geglaubt, den amerikanischen Kontinent betreten zu haben. Wer heute seine täglichen Erlebnisse in seinem persönlichen Weblog niederschreibt, kann einige nicht zu unterschätzende Fehler machen. The Next Web hat fünf aufgelistet, die wahrscheinlich auch Columbus‘ Tagebuch langweilig gemacht hätten.

Wertvolle Namen

Für 5.000 US-Dollar heißt ein Amerikaner demnächst wie eine finnische FirmaWer auf die Idee kommt, seinen Namen gegen die Zahlung eines festen Betrages zu ändern braucht das Geld sehr dringend. Wie zum Beispiel Calvin Gosz aus Wisconsin. Der 19-jährige benötigte Geld für seinen Lebensunterhalt und bot über eBay an, den Namen des Höchstbietenden anzunehmen. Demnächst haben seine Freunde die Aufgabe, sich einen Spitznamen für Verkkokaupa Com auszudenken – diesen Namen erhält Gosz demnächst von einer finnischen Firma.

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