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Die Deutsche Telekom hat den Micropayment-Dienst Clickandbuy gekauft, der Groupon-Klon Citydeal steht offenbar kurz vor einer Finanzierungsrunde, im Baustreit um den neuen Firmensitz von Unister hat die Stadt Leipzig eingelenkt, Werboten.de sucht Menschen als mobile Werbefläche und Discounto startet eine iPhone-App, während der Wettbewerber Meinprospekt einen neuen Investor begrüßt.

Telekom kauft Click&Buy

Die Anfang März angekündigte Übernahme des Micropayment-Dienstes Clickandbuy durch die Deutsche Telekom ist nun in trockenen Tüchern. „Der Deal ist durch“, zitiert die Wirtschaftswoche eine anonyme Quelle und spricht von einer Firmenbewertung von rund 100 Millionen Euro.

15 Millionen für Citydeal?

Der deutsche Groupon-Klon Citydeal steht offenbar kurz vor einer Finanzierungsrunde in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro, meldet Deutsche-Startups. Demnach handele es sich um einen „Top-Kapitalgeber“aus Europa oder den USA. Allein dieses Jahr hatte Citydeal bereits 9 Millionen Euro eingesammelt. Die Groupon-Klone bleiben derweil auch mit ihren Zugriffszahlen heiß diskutiert.

Baustreit um Unister-Gebäude beigelegt

Im Streit um den geplanten Neubau des Firmensitzes von Unister hat die Stadt Leipzig eingelenkt. Der Bauausschuss der Stadt bewilligte den überarbeiteten Entwurf zu. Unister will nach eigenen Angaben 1.400 Arbeitsplätze in Leipzig schaffen. Davon seien 200 gefährdet gewesen und sollten nach  Magdeburg, Dresden oder Jena verlagert werden.

Werbeboten tragen T-Shirts

Wer keine Kleider trägt, muss Strafe zahlen – wer diese T-Shirts trägt, verdient Geld: Werbeboten.de hat den menschlichen Körper als Werbefläche neu entdeckt. Was an verschiedenen Stellen wie bei fameaday nicht geklappt hat, soll mit Werbeboten auf die Füße eines größeren Netzwerks gestellt werden.

Discounto versus Meinprospekt

Die Preissuchmaschine Discounto hat eine iPhone-App an den Start gebracht. Die kostenpflichtige App stellt wie die Mutterseite die Wochenangebote der bekannten Discounter an und ordnet diese anhand der ortsbezogenen Daten. Währenddessen präpariert sich der Konkurrent Meinprospekt womöglich für einen Gegenanschlag und holt sich den billiger.de-Gründer Urs Keller als neuen Investor ins Boot.

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Mehr, mehr, immer mehr

Im Jahr 2009 wurden knapp 3 Prozent mehr Unternehmen in Deutschland gegründet im Vergleich zu 2008. Laut dem Manager-Magazin wurden 293.000 Unternehmen ohne weitere Mitarbeiter gestartet. Trotz Krise sank die Zahl der Schließungen um 5,3 Prozent auf 145.000 im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 129.000 Betrieben wird in zukunft sogar eine größere wirtschaftliche Bedeutung beigemessen.

Große Erwartungen

Die Studie der arvato internet services (ais) zeigt die Erwartungen, die der Nutzer an Unternehmen im Internet stellt. „Unternehmen müssen sich im Netz etwas einfallen lassen, um via Communitys und Foren Neukunden gewinnen und binden zu können“ gibt Stephan Wolfram, Geschäftsführer der ais zu Protokoll. Demnach lesen knapp 7 Prozent bei Twitter mit und für drei Viertel der Befragten ist ein Online-Shop wichtig.

Kein deutsches StartUp

Das sind die Zahlen: 12 Millionen Nutzer bei Facebook, 2 Millionen bei StudiVZ, 35 Mitarbeiter aber Null Euro Umsatz. Jens Begemann, Gründer und CEO der Social-Games-Schmiede wooga (www.wooga.com) hat allen Grund, im Gründerszene Videointerview von einer erfolgreichen Zukunft seines Unternehmens zu sprechen. Dabei hat Begemann allerdings nicht nur Deutschland als Markt im Visier.

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