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Zalando übernimmt den augeschalteten Online-Shop Mybrands, Dealstreet ist nun offiziell insolvent und der VDZ fordert Einnahmen von Facebook.

Offiziell: Zalando übernimmt Mybrands

Nach dem Ende des Online-Shops Mybrands durch fehlende Anschluss-Finanzierung ist die Übernahme durch Zalando nun offiziell. Auf der Startseite verweist Mybrands auf den neuen Inhaber der Marke. Beide Unternehmen wurden finanziell unter anderem von Rocket Internet unterstützt. Mybrands zog dabei unter den Investments den Kürzeren, da das Geschäftsmodell offenbar zu ähnlich war.

Dealstreet insolvent

Auch die Zahlungsunfähigkeit des Live-Shopping-Portals Dealstreet ist nun offiziell. In einer knappen Erklärung legt die Betreibergesellschaft Upside Shopping GmbH ihren Nutzern noch einmal das Geschäftsmodell dar. Eben dieses war vermutlich der Grund der Aufgabe. Der Markt war begrenzt und die Nutzertreue gering.

VDZ fordert Beteiligung an Facebooks Einnahmen

Weil die angeschlagenen Verlagshäuser einem Rückgang der Werbeerlöse entgegenwirken wollen, greift der Verband der Zeitschriftenverleger nun nach Facebook-Dollars. Neben einem stärkeren Engagement innerhalb der Plattform wollen sie auch an den Einnahmen des Sozialen Netzwerks mitverdienen. Nach Angaben des Verbandes rechnen die Verleger damit, dass zehn Prozent der Erlöse zu Facebook abwandern.

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Markus Berger-de Léon im Interview

Der Marktführer bekomme viele Schläge und müsse sich stets für Probleme der Branche erklären – Markus Berger-de Léon schaut im Interview mit Gründerszene auf seine Zeit als VZ-Chef zurück. Doch der Blick reicht auch nach vorn, als CEO von Abacho will er sich künftig vor allem um die Beteiligung MyHammer kümmern – deren CEO Gerrit Müller erzählt, warum das Konzept des Marktplatzes zunächst nicht aufging.

Wichtige Gesetzesänderungen im Widerrufsrecht

Bald tritt eine wichtige Gesetzesänderung in Kraft, die es in sich hat. Wichtige, praxisrelevante Punkte im Widerrufsrecht ändern sich, viele Händler werden ihre Widerrufsbelehrungen termingenau zum 11. Juni abändern müssen. Und selbst wer dies beachtet, ist vor Rechtsstreitigkeiten nicht vollkommen sicher – es drohen kostspielige Abmahnungen.

Ilse Aigner: „Ich habe nichts gegen Facebook“

Nachdem Ilse Aigner, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ihr Facebook-Profil unter Protest gelöscht hat, zieht sie positive Bilanz: „Wir haben eine Debatte über den Schutz der Privatsphäre im Internet ausgelöst„, sagt sie im Interview mit The European. Zwar sei sie anfangs belächelt worden, doch: „Wenige Wochen später müssen die Skeptiker zugeben, dass sie die Dynamik der Datenschutzdiskussion unterschätzt haben.“

Bildmaterial cc by: Bundestagsbüro Ilse Aigner, Clarita