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Zynga bekommt 180 Millionen US-Dollar Finanzierung, LinkedIn will in Indien nach neuen Partnerschaften suchen, Square hat wahrscheinlich seinen ersten Rechtsstreit auszufechten und Italien und Australien machen das Internet dicht.

Fruchtbares Land in der Bauernstadt

Zynga erhält 180 Millionen Dollar aus Russland

Hundert achtzig Millionen – diese Zahl muss man ausschreiben. In US-Dollar-Form findet sie Eingang auf das Konto von Farmville-Mutter Zynga. An der Finanzierungsrunde sind Tiger Global, Institutional Venture Partners und Digital Sky Technologies beteiligt. Letztere hatten letztes Jahr bereits 300 Millionen US-Dollar in Facebook investiert.

LinkedIn in Asien

LinkedIn mit neuem Office in IndienMit einem neuen Büro in Mumbai, Indien will das Netzwerk für Professionals nun in einem der größten Wachstumsmärkte Präsenz zeigen. Immerhin verzeichnet das Land mehr User als Großbritannien. Verantwortlich für die 3,4 Millionen Nutzer wird Nayan Patel, vormals Manager für strategische Partnerschaften. Ziel sind Medienkooperationen, die Schaffung neuer Vermarktungskanäle sowie die Einbindung von Drittanbietern.

Der Professor und das Patent

SquareUpNoch nicht ausgereift und erst kürzlich auf der LeWeb vorgestellt, sieht sich der kleine Wunderwürfel von Square bereits der ersten Feuerprobe gegenüber. Bob Morley ist Professor an der Washington University, St. Louis, ein guter Bekannter von Square-Mitgründer Jim McKelvey und Patentinhaber für die Software, die Kreditkarteninformationen vom Magnetstreifen ausliest und in ein Audiosignal verwandelt. Eben diese Technologie verwendet Square und deshalb möchte Morley an dem sehr wahrscheinlichen Erfolg des Unternehmens teilhaben.

Inhalte mit Gewalt ausgesperrt

Inhalte die zur Gewalt aufrufen sollen in Italien und Australien verboten werdenNach den höhnischen Kommentaren zum Angriff auf den italienischen Ministerpräsidenten will die politische Führung des Landes Seiten vom Netz nehmen, die explizit zur Gewalt aufrufen. Laut Heise.de soll die Aktion auch auf soziale Netzwerke ausgeweitet werden. Dort sollen sich Gruppen zusammenfinden, die zu Tätlichkeiten anstacheln. Ähnlich konsequent will Australien seine Bürger schützen. Trotz hehrer Ziele werden dem neuen Internetfilter der Aussies wenig Chance auf Erfolg beschieden.

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Die geheimen Zeichen der Vergangenheit

Was werden künftige Historiker zu den Google Marketingmaßnahmen sagen?Historiker und Mystiker werden sich in tausend Jahren darüber streiten, was diese kleinen Aufkleber mit dem wirren Code auf den antiken Glaswänden bedeuten. Und sie werden die alten Schriften studieren, die man früher Internet nannte. Das Ergebnis dieser jahrelangen Recherche wird sein, dass ein weltumspannendes Unternehmen mit dem seltsamen Namen Google diese Klebefolien zur Vermarktung eines ihrer Produkte benutzt hat. Und sie werden traurig sein, denn es hätte auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sein können.

Xing plus Immobilienwirtschaft gleich kon-ii

Martin Partenheimer und Heiko Danz von kon-ii im Gründerszene InterviewEin Netzwerk für Unternehmen der Immobilienwirtschaft – das ist das Konzept hinter kon-ii. Der Marktplatz soll zu einem Treffpunkt nicht nur für Makler und Vermieter werden, sondern bietet außerdem Dienstleistern rund um das Thema Wohnen eine Präsentationsfläche. Wie das Konzept funktioniert, mit welchen Ambitionen das Gründerduo an die Aufgabe heran geht und wo sie mit ihrem Unternehmen hin wollen, erklären die beiden Joel Kaczmarek im Gründerszene-Interview.

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